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Major Parkinson SONGS FROM A SOLITARY HOME Review

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Zugegeben – es gibt Einfacheres, als die Musik Major Parkinson vernünftig in wenigen Worten zu beschreiben. Es wird zusammengemixt, was nicht unbedingt zusammengehört und trotzdem zu einer wunderbaren Symbiose verschmolzen werden kann. Und das noch komplexer, ausgereifter und anspruchsvoller, als auf dem Vorgängeralbum MAJOR PARKINSON (2008).

Wer hier nicht zumindest mal Probe hört, ist selbst Schuld, wenn er etwas ganz Großartiges verpasst. Warum? Was präsentiert diese Band eigentlich so tolles auf SONGS FROM A SOLITARY HOME? So genau kann man das überhaupt nicht eingrenzen, außer man nimmt den Begriff „Crossover“ mal wörtlich. Ein „kreuzüber“ verschiedenster Stile und Macharten.
Legt man Major Parkinson in das heimische Abspielgerät, entführt es einen in eine seltsam- absurde, akustische Zirkuswelt. Aus einer Ecke lächelt einen Tom Waits an, gepiercte Punks sitzen am Rand und hinter der Bühne wartet ein äußerst alberner Pausenclown darauf, ab und an hervorzuspringen. Der Hörer wird mit wunderschönen Melodien auf die falsche Fährte geführt, um kurze Zeit später gegen eine progressive Kakophonie zu prallen. Eigentlich ist dieses Album schlichtweg „alles“ – vor allem aber Eines: bunt. Nicht schwarz, nicht dunkelbunt. Nur bonbonfarbenbunt.

Melancholisten und Puristen brauchen Major Parkinson sicherlich nicht. Aber mutigen Menschen sei die Band ans Herz gelegt. Und wer es musikalisch verschachtelter und kompositorisch verfeinert mag, der greife zu SONGS FROM A SOLITARY HOME.

Saskia Annen


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