Toggle menu

Metal Hammer

Search

Agathodaimon PHOENIX Review

teilen
mailen
teilen
von

Passend zu den düsteren Zukunftsaussichten erheben sich nach fünf Jahren Abstinenz Agathodaimon mit PHOENIX aus der Asche – und das Warten hat sich gelohnt. Soviel ist bereits nach dem Opener ´Heliopolis´ klar. Er ist der Beginn des 72 minütigen Brechers, der vor Kraft nur so strotzt.

Mit ausgefeilten Black Metal Arrangements, endzeitlichen Gitarrensoli, oder einfach nur mit dem wunderbaren Wechselgesang sorgen sie für die Atmosphäre. Agathodaimon legen eine dunkle Perle nach der anderen vor, sei es nun die Hymne ´Winterchild´ oder der Stampfer ´Ground Zero´. Für Abwechslung ist durchgehend gesorgt und kein Song erscheint als Lückenfüller. Stattdessen wird das Album gegen Ende sogar noch stärker, hier sei nur ´Oncoming Storm` genannt, eine sechs Minuten lange Komposition, die schlicht perfekt zu sein scheint.

PHOENIX trägt seinen Namen zu Recht: nach fünf Jahren ist die Band auferstanden, um das stärkste Album der Band-Geschichte zu veröffentlichen.

Birger Treimer


ÄHNLICHE KRITIKEN

Agathodaimon :: In Darkness

Negative INTO THE EYE OF THE HURRICANE Review

Canvas Solaris IRRADIANCE Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

Ghost: Daher ändert die Band nicht jede Show ihre Setlist

Ghost-Frontmann Tobias Forge erläutert, warum die Band ihre Setlist nicht jeden Abend komplett umschmeißen kann.

Motörhead: Lemmy-Statue wird einen Tag später enthüllt

Zehn Jahre nach seinem Tod widmet der Heimatort von Motörhead-Legende Lemmy Kilmister ihm eine Statue. Die Enthüllung wird sich aber um einen Tag verzögern.

Ghost: Tobias Forge will andere "Stimmung" bei neuem Album

Für Songwriting und Produktion des nächsten Ghost-Opus schwebt Bandboss Tobias Forge vor, die Arbeitsatmosphäre zu verändern.

teilen
mailen
teilen
Die 500 besten Metal-Alben aller Zeiten: Platz 300-399

Grob überschlagen: 500 Ausgaben METAL HAMMER in 40 Jahren – das umfasst selbst bei vorsichtiger Schätzung mehrere Zehntausend Alben. Wenn man dann noch zugesteht, dass schon vor unserer Kioskpremiere 1984 die ersten harten Riffs angeschlagen wurden, dürfen noch ein paar Hundert relevante Ur-Werke dazukommen. Höchste Zeit also, das mal zu sortieren. Hier geht's zu den Rängen 400-500, die weiteren folgen in den nächsten Tagen. 300 Hatebreed PERSEVERANCE (2002) Im Fall des grandiosen zweiten Albums der Amerikaner Hatebreed schwingt Tragik mit: Rhythmusgitarrist Lou Richards verlässt unmittelbar nach Fertigstellung die Band, vier Jahre später begeht er Selbstmord. Für eine der besten Metalcore-Scheiben…
Weiterlesen
Zur Startseite