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Agathodaimon PHOENIX Review

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Passend zu den düsteren Zukunftsaussichten erheben sich nach fünf Jahren Abstinenz Agathodaimon mit PHOENIX aus der Asche – und das Warten hat sich gelohnt. Soviel ist bereits nach dem Opener ´Heliopolis´ klar. Er ist der Beginn des 72 minütigen Brechers, der vor Kraft nur so strotzt.

Mit ausgefeilten Black Metal Arrangements, endzeitlichen Gitarrensoli, oder einfach nur mit dem wunderbaren Wechselgesang sorgen sie für die Atmosphäre. Agathodaimon legen eine dunkle Perle nach der anderen vor, sei es nun die Hymne ´Winterchild´ oder der Stampfer ´Ground Zero´. Für Abwechslung ist durchgehend gesorgt und kein Song erscheint als Lückenfüller. Stattdessen wird das Album gegen Ende sogar noch stärker, hier sei nur ´Oncoming Storm` genannt, eine sechs Minuten lange Komposition, die schlicht perfekt zu sein scheint.

PHOENIX trägt seinen Namen zu Recht: nach fünf Jahren ist die Band auferstanden, um das stärkste Album der Band-Geschichte zu veröffentlichen.

Birger Treimer


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