Toggle menu

Metal Hammer

Search

Aggressive Perfector COME CREEPING FIENDS

Speed Metal, Dying Victims/OPEN (9 Songs / VÖ: 27.3.)

4.5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Die siebenjährige Pause nach dem letzten Album HAVOC AT THE MIDNIGHT HOUR erscheint weniger lang, wenn man bedenkt, dass die nach dem Slayer-Song benannte Formation aus Manchester in dieser Zeit ganze zwei Alben mit ihrem zweiten gemeinsamen Projekt Wode hervorgebracht hat. Während das Trio die geteilte Leidenschaft für harte Musik, Horror und Okkultismus dort musikalisch eher im Black Metal auslebt, frönt es auf COME CREEPING FIENDS dem klassischem Heavy Metal mit Thrash-Einschlägen. Nachdem die schaurigen Laute des Eröffnungs-Tracks ‘Dead Undead’ das Tor zur Hölle aufstoßen, lassen schiebende Riffs, zweistimmige Gitarrenläufe und melodische Soli im Wechsel mit rasanten Rhythmen (‘Denied By The Reaper’) an eine diabolischere Version von Motörhead denken. Frontmann Daniel Shaw erzählt mit bös­artig klingenden, heiser fletschenden Vocals und markerschütternden Schreien im Stil von Chuck Schuldiner düstere Geschichten, die sich neben satanischen Motiven auch mit weltlichen, nachempfindbaren Konflikten wie beispielsweise dem Kampf mit dem inneren Feind (‘Fiend In You’) beschäftigen. Mit seinem rohen, authentischen Sound dürfte das Album insbesondere denen gefallen, die eine Vorliebe für oldschoolige Klänge pflegen.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Die Metal-Alben der Woche vom 27.03. mit Black Label Society, Winterfylleth u.a.

Black Label Society Kommentare der METAL HAMMER-Redaktion zu ENGINES OF DEMOLITION: Staubtrocken und schillernd, extrem abgeklärt und überraschend anrührend – Black Label Society geben alles in ENGINES OF DEMOLITION rein. Hintenraus kommt eine Verneigung vor Rock’n’Roll und Metal im Allgemeinen und der ewigen Ikone Ozzy Osbourne im Speziellen. Zugegeben, manche Riffs ähneln sich schon arg; das lassen Zakk Wylde und Co. aber durch Coolness schlicht an sich abperlen. Sebastian Kessler (5 Punkte) Seitdem Zakk Wylde mit seiner „Schwarzarbeitergesellschaft“ nicht mehr ganz so derbe zu Werke geht, sondern zunehmend mehr (Southern) Rock und Doom in seine Songs einarbeitet, liebe ich den…
Weiterlesen
Zur Startseite