Toggle menu

Metal Hammer

Search

Agnostic Front GET LOUD!

Hardcore , Nuclear Blast/Warner (14 Songs / VÖ: 8.11.)

4.5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Schwer zu sagen, wie Agnostic Front aktuell die politische Lage in ihrem Heimatland beurteilen. Das letzte, plakativ THE AMERICAN DREAM DIES betitelte Werk, erschien 2015 noch unter dem Präsidenten Barack Obama. Grundsätzlich sind die New Yorker eher dem konservativ-patriotischen Spektrum zuzurechnen und stehen damit im Widerspruch zum Großteil der Hardcore-Szene. An ihrer musikalischen Bedeutung bestand und besteht indes kein Zweifel. Egal, ob Slayer, Biohazard oder Highspeed-Punk-Kapelle – Agnostic Front haben in ihrer nun 35-jährigen Veröffentlichungshistorie diverse Genres massiv beeinflusst. Auf GET LOUD! wird deutlich, warum:

🛒  GET LOUD bei Amazon

Die Keule, welche Agnostic Front schwingen, schlägt auch 2019 erbarmungslos zu; die meisten Lieder brauchen nicht mal zwei Minuten zum K.O. . Am Mikro steht mit Roger Miret auch weiterhin der ungeschlagene Weltmeister im Buchstabenauskotzen. Das verleiht dem Material noch höhere Giftigkeit. Wenn man dem zwölften Album GET LOUD! etwas anlasten kann, sind das die mitunter nicht griffigen Hooklines. Der Hit-Faktor (was bei dieser Band bedeutet, dass der Chorus bei 37°C und nach acht Bieren im Pit problemlos mitgegrölt werden kann) war schon deutlich höher. Eine 66-sekündige Sprengung wie ‘Anti Social’ müssen die Jungspunde ­Agnostic Front aber erst mal nachmachen.

teilen
mailen
teilen
Soundgarden: Die Grunge-Band hörte in den Neunzigern Metal

Metal und Grunge waren sich lange Zeit bekanntermaßen spinnefeind. Doch wie Soundgarden-Gitarrist Kim Thayil in einem Interview mit ‘Turn Out A Punk’ erklärte, konnte er bereits damals Bands wie Metallica, Exodus oder Metal Church viel abgewinnen. Dabei seien beide Genres stilistisch gar nicht so weit voneinander entfernt, wie der Musiker ausführt. Kein Konkurrenzdenken „Wir mochten Metallica [...]. Die Thrash-Szene – sie hatten sich sehr stark mit der Punk-Szene vermischt – war unabhängig und nicht so radiotauglich, MTV-orientiert oder Pop-lastig“, sagte Thayil. „Wir hörten schon Metal Church. Und ich kannte Trouble und Exodus, deren Platten hatten wir also. Tatsächlich war es…
Weiterlesen
Zur Startseite