Kritik zu Ashes Of Ares EMPERORS AND FOOLS

Ashes Of Ares EMPERORS AND FOOLS

Heavy Metal, Rock Of Angels/Soulfood (12 Songs / VÖ: 21.1.)

2.5/ 7
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Es ist längst nicht mehr alles Gold, was rothaarig glänzt: Schon die kurzlebige Rückkehr von Matt Barlow zu Iced Earth (THE CRUCIBLE OF MAN, 2008) konnte nicht mit den Glanztaten vorheriger Alben mithalten. Trotzdem enttäuscht das dritte Ashes Of Ares-Album auf ganz neuem Niveau. Das liegt, Satan bewahre, nicht an Barlows Gesang – sondern daran, was damit gemacht wurde. Dass es auf EMPERORS AND FOOLS ein Eckchen härter und thrashiger zur Sache geht, ist durchaus willkommen. Oft gerät dies aber zum wüsten Gepolter, ohne Gespür für Rhythmus, Groove, Melodie und Eingängigkeit. Der flache Sound (dieser Schlagzeugklang!) macht es noch ärger – man sollte doch meinen, eine Band mit derlei erfahrenen Musikern wüsste, welche Knöpfe für ein fettes Ergebnis zu drehen sind. Am besten kommen Ashes Of Ares davon, wenn sie etwas auf die Bremse treten und Harmonien den Vortritt vor unnötigem Aggro lassen.

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‘What Tomorrow Will Bring’ und der Titel-Track sind gelungene Beispiele dafür – insgesamt gibt es zu wenige davon, und die Power-Ballade ‘Gone’ gerät auch schon wieder zu generisch, um wirklich zu berühren, wie es Iced Earth-Balladen noch konnten. Der abschließende Elfminüter ‘Monster’s Lament’ ist einfach nur eine Ansammlung aller genannten Kritikpunkte; der Gastauftritt von „Ripper“ Owens mag als Zusammentreffen zweier Iced Earth-Stimmen den Fan-Nerv triggern, setzt aber zu sehr auf das The Three Tremors-Muster „Gesangsmelodie egal, Hauptsache, wir schreien uns gegenseitig mit hohen Stimmen an“. Leider wenig kaiserlich.

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