Toggle menu

Metal Hammer

Search

Agoraphobic Nosebleed AGORAPOCALYPSE Review

teilen
mailen
teilen
von

In ihrer nun 15-jährigen Karriere haben sich Agoraphobic Nosebleed einen gewissen Kultstatus erspielt. Mit gerade einmal vier regulären Studioalben und unzähligen Split- und Vinyl-Veröffentlichung hat sich die Band zum Vorbild für viele Elektro-Grindcore-Bands gemausert. Nun hat das einzig konstante Mitglied der Band, Scott Hull, wieder neue Grind-Köpfe um seinen Drum-Computer geschart und präsentiert eine knappe halbe Stunde mit Songs über Drogen, sexuelle Exzesse und sonstige Abnormitäten.

Das macht am Anfang auch noch richtig Laune, denn perverses Liedgut wie ‘Agorapocalypse Now’ oder ‘Hung From The Rising Sun’ knallen von Amtswegen. Hier regiert die Groove-Keule, schwingt der Grind-Hammer und ballert das Riff-Bombardement. Nur lässt das nach gut der Hälfte nach, und die Luft ist nach und nach raus. Hier hätte man einfach mehr erwartet – vor allem, da es sich nicht um ein 180-minütiges Konzept-Album handelt.

Und so verkommt die AGORAPOCALYPSE gegen Ende eher zu einem Agorapocalypschen. Da hat die andere Band von Scott Hull – Pig Destroyer – definitiv mehr zu bieten. Dennoch werden Fans und Grind-Veteranen auf ihre Kosten kommen.

Florian Krapp

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Juni-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Cathedral THE GUESSING GAME Review

Survivors Zero CMXCIX Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

Korn: Bands lehnten Ray Luzier ab, weil er keine Drogen nahm

Korn-Drummer Ray Luzier hat den kuriosen Fakt ausgepackt, dass ihn zwei Bands nicht haben wollten — weil er keine Drogen nimmt.

Marilyn Manson legt „Geständnis“ auf der Bühne ab

Marilyn Manson hat kürzlich einen Auftritt genutzt, um über seine Beziehung zu Drogen zu sprechen, und bezeichnet es als „Geständnis“.

Suffocation sind "toxische Drogensüchtige", sagt Morotti

Suffocation müssen ab sofort ohne Schlagzeuger Eric Morotti auskommen. Der hat genug und freut sich, nur mehr bei Sanguisugabogg zu trommeln.

teilen
mailen
teilen
Suffocation sind "toxische Drogensüchtige", sagt Morotti

Zehn Jahre verdrosch Eric Morotti bei Suffocation die Felle, doch nun hat der Schlagzeuger die Nase gestrichen voll von den Death-Metallern. In den Sozialen Medien hat der US-Amerikaner, der sich jetzt voll auf seine andere Formation Sanguisugabogg konzentriert, nicht nur seinen Ausstieg verkündet, sondern die Band auch als "toxische, missbräuchliche Drogensüchtige" tituliert. Die Trennung ist zudem sein Geburtstagsgeschenk an sich selbst. Donnerschlag In einer Instagram-Story ließ Morotti wissen: "Danke für die Geburtstagswünsche. Mein Geschenk an mich ist, dass ich mich von einer toxischen Gruppe verabschiede und meinen Wert kenne. Ich wähle von jetzt an mich, ich werde mich nicht mehr mit…
Weiterlesen
Zur Startseite