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Alice Cooper Group THE REVENGE OF ALICE COOPER

Hard Rock , Ear/Edel (14 Songs / VÖ: 25.7.)

5/ 7
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Irgendwer sollte Alice Cooper mal nach seinem Geheimrezept für ewige Jugend fragen. Okay, nicht unbedingt, was die Optik angeht. Aber was der Mann in kreativer Hinsicht leistet, ist schon enorm. Als Solokünstler Alice Cooper erlebt er seinen siebten Frühling, mit den Hollywood Vampires ist er auch ständig unterwegs. Dazu kommen eigene Radio-Shows und Fernsehauftritte. Nun hat er die Alice Cooper Group, also den Ursprung seiner Karriere, reaktiviert und mehr als 50 Jahre nach dem letzten Album MUSCLE OF LOVE (1973) ein neues Werk aufgenommen. Dieses soll die Ära des Shock-Rock der Siebziger Jahre wiederbeleben – und hat gute Chancen dazu. Denn die Band klingt, als wäre sie nie weggewesen. Gitarrist Michael Bruce, Bassist Dennis Dunaway, Schlagzeuger Neal Smith und natürlich Alice am Gesang erwecken die Zeit zu neuem Leben. Sogar der bereits 1997 verstorbene Gitarrist Glen Buxton kommt posthum noch zu einem Auftritt. Die erste Single ‘Black Mamba’ hätte 1975 (im Jahr der offiziellen Band-Trennung) komponiert worden sein können, mehr Siebziger-Vibes gehen nicht. Der folgende Doppelschlag ‘Wild Ones’ und ‘Up All Night’ reißt sofort mit und lässt einen vollkommen vergessen, dass hier ein paar Ü70-Musiker zugange sind. Die Texte handeln von durchwachten Nächten, Party und der Jugend. Das düstere ‘Kill The Flies’ sorgt für Horrorstimmung, während ‘Crap That Gets In The Way Of Your Dreams’ klingt, als würden The Who mit Cooper zusammen musizieren. Kurzum: Wer auf die damalige Epoche, ihren Sound, viele Aaahs und Uuuhs in Refrains und die vor 50 Jahren vorherrschende Attitüde steht, kommt an THE REVENGE OF ALICE COOPER nicht vorbei.


Alice im Retroland – wer wie ich seine Alben BRUTAL PLANET (2000) oder DRAGONTOWN (2001) als zu ruppig, harsch und sperrig empfunden hat, wird sich über THE REVENGE OF freuen. Denn mit den „good old boys“ lässt sich eben rocken wie in den glorreichen Siebzigern. Eine Wohltat für die Ohren, wenn auch ein wenig patinabeschichtet. Matthias Mineur (5 Punkte)

Getrieben und getragen von der ansteckenden Spielfreude der alten Recken und Highschool-Freunde (allein das Feuerwerk der Rhythmussektion Smith/Dunaway ist den Eintritt wert) sowie durchweg tollen Songs wird das Zeitmaschinenrad von Alices Achterbahn genüsslich in die Siebziger und darüber hinaus zurückgedreht. THE REVENGE OF ALICE COOPER ist ein Fan-Vollbedienungsalbum, welches die originäre Alice Cooper Group – aus den richtigen Gründen – genauso auch für sich gemacht hat. Frank Thiessies (6 Punkte)

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