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Darkness THE DEATH SQUAD CHRONICLES

Thrash Metal , Massacre/Edel (12 Songs / VÖ: 26.9.)

4/ 7
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Andere Bands lassen zum 40-jährigen Bestehen ein paar Biere springen. Die Essener Thrasher Darkness beschlossen, zur Feier des Jahres einige ihrer größten Klassiker neu einzuspielen. Wobei der Begriff „Klassiker“ etwas irreführend ist. Darkness haben sich zwar Mitte der Achtziger nach einem Gig von Destruction und Tormentor (später Kreator) gegründet, konnten aber aus unterschiedlichen Gründen nie an deren Erfolge anschließen. Und das, obwohl die Lieder des Quintetts im Vergleich durch den milderen Gesang etwas eingängiger und weniger roh wirkten. Wer eine Kostprobe der Darkness-Künste hören möchte, muss sich nicht mehr um Original-CDs bemühen, sondern kann in THE DEATH SQUAD CHRONICLES abtauchen, das Material von drei Alben abdeckt: Das Debüt DEATH SQUAD (1987, Titel-Song, ‘Burial At Sea’, ‘Iron Force’), DEFENDERS OF JUSTICE von 1988 (‘Battle To The Last’, ‘Defenders Of Justice’, ‘Predetermined Destiny’) sowie CONCLUSIONS & REVIVAL (1989, ‘Soldiers’), hinzu kommen einige Demos (ebenfalls neu interpretiert). Und wie es bei Neueinspielungen logisch ist, dampfen die neuen Versionen natürlich um einiges mächtiger aus den Boxen. Das mag Puristen und die Old School-Anhängerschaft leicht nerven, kleidet die Lieder aber in ein modernes, zeitgemäßes Sound-Gewand. Hier merkt man, dass die Achtziger-Kompositionen auch heute noch locker mithalten könnten (zumal im Thrash immer Wert auf Tradition gelegt wird). Der Esprit ist da, aber was fehlt, sind die großen Hits, welche das Schaffen der Big Teutonic Four bis heute nachhallen lassen. Trotzdem eine charmante Thrash-Geburtstagssause.

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