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Amaranthe HELIX

Modern Metal, Spinefarm/Universal (12 Songs / VÖ: 19.10.)

2/ 7
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Dass Kollege Weckmann hier Ace Of Base und Culture Beat heraushört, ist keine große Überraschung. Eskimo Callboy wären noch eine Referenz gewesen – zumindest, was die flickernden, puckernden und spätestens nach 30 Sekunden extrem nervenden Effekte angeht. Kiske/Somerville, Rammstein und noch nicht mal HIM in ihren schwächsten Momenten klingen jedoch dermaßen seelenlos, wie es Amaranthe auf HELIX tun. Noch viel schlimmer ist allerdings die Tat­sache, dass uns dieser Mix aus klarem Geträller, männlichem Grunzbrüllen (gerne auch mal in Rap verpackt) und ratternden Doseninstrumenten als Metal verkauft werden soll.

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Nein, an dieser Stelle ist wirklich mal Schluss. Wenn Amaranthe auch nur ein Fünkchen Metal-Geist besitzen, spielen Cannibal Corpse bulgarische Kammermusik. HELIX klingt, als hätte sich ein Marketing-Manager die Frage gestellt, was bei den Kids heute angesagt ist. Ein bisschen Gebrummel, ein paar Herzschmerzmelodien, Gesangseffekte am Rande der Körperverletzung und ein paar völlig sinnfrei gesetzte Breakdowns, gemixt mit der Geräuschkulisse zweier gegeneinander laufender Diskotheken – willkommen in der Hölle.

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