Toggle menu

Metal Hammer

Search

Archspire TOO FAST TO DIE

Death Metal, Eigenvertrieb (8 Songs / VÖ: 10.4.)

5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Wenn eine Band gewohnte Strukturen zurücklässt und ihr neues Werk in Eigen-Regie auf den Markt bringt, darf man davon aus­gehen, dass ihr bisheriger Weg erfolgreich war. Für Archspire aus Kanada gilt dies definitiv: Nach vier Werken (die letzten drei auf Season Of Mist) zählt das 2009 gegründete und 2025 um Schlagzeuger Spencer Moore verstärkte Quintett heute zu den wichtigsten Formationen im ­boomenden Tech Death-Sektor. Mit TOO FAST TO DIE wagt die Truppe nun den Ausbruch und macht ihrem Albumtitel alle Ehre: Bereits der instrumental eingeleitete Auftakt ‘Liminal Cypher’ wirft die Frage auf, wie Vokalist Oliver Rae Aleron derart viele Worte (nebst Pigsqueals) in so kurzer Zeit herausbekommt. Dabei lockern Archspire ihre durch Stimme wie Tempo vermittelte Brachialität immer wieder mit überlegenen Gitarrenmelodien auf und erschaffen somit ein bitterböses ­Monstrum, das trotz aller Brutalität über­raschend eingängig daherkommt und die gerne kritisierte Sperrigkeit des Genres durch seinen fließenden Charakter oft genug überwindet. Angesichts wahnwitziger Tracks wie ‘Carrion Ladder’ oder ‘Limb Of Leviticus’ kann man sich nur die Augen reiben und konstatieren, mit welch versierten Handwerkern man es hier zu tun hat. ‘Anomalous Descent’ zieren zudem Gangshouts und instrumentale Passagen, mit welchen auch der Beginn von ‘The Vessel’ aufwartet. Spitz und selbst für Death Metal-Fans anspruchsvoll bleibt das Schaffen von Archspire trotzdem – dass zu überlegener Kunst nicht jeder Zugang findet, gehört jedoch zu den ältesten Wahrheiten überhaupt.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Lemmy Kilmister: Buddy Holly-Tribut wird veröffentlicht

Dass Motörhead-Frontmann Lemmy Kilmister großer Rock'n'Roll-Fan war, dürfte wohl bekannt sein. Zu seinen Lieblingen gehörten neben Little Richard und Elvis Presley auch Buddy Holly. 1999 gründeten der Schlagzeuger Slim Jim Phantom, Gitarrist Danny B. Harvey und Kilmister die Rockabilly-Band The Head Cat. Nun erscheint mit HEADCAT PLAYS BUDDY HOLLY ein Tribut an die 1959 verstorbene Rock'n'Roll-Legende. Neu abgemischt Eingespielt wurden die Lieder ursprünglich 1999. 2006 erschien ein Großteil davon schon auf dem Headcat-Debüt FOOL'S PARADISE. Statt die bestehenden Lieder zu remastern, mischte und masterte Harvey seine originalen Mixe für dieses neue Tribute-Album. Harvey sagt dazu: "Als Lemmy, Slim Jim und ich…
Weiterlesen
Zur Startseite