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Ashes Of Ares EMPERORS AND FOOLS

Heavy Metal, Rock Of Angels/Soulfood (12 Songs / VÖ: 21.1.)

4.5/ 7
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Natürlich sind die stilistischen Ähnlichkeiten zur Musik von Jon Schaffer & Co. nicht von der Hand zu weisen: Ashes Of Ares bestehen weiterhin aus den ehemaligen Iced Earth-Mitgliedern Matt Barlow (Gesang) und Freddie Vidales (Gitarre, Bass), ergänzt um Ex-Nevermore-Schlagzeuger Van Williams. Das neue Album der vor zehn Jahren gegründeten Gruppe nennt sich EMPERORS AND FOOLS („Kaiser und Narren“) und scheint inhaltlich durchaus mit dem ein oder anderen Weggefährten des US-Trios abzurechnen. Musikalisch dagegen rütteln die Drei nicht an den Grundfesten ihrer beruflichen Ausbildung, sprich: Es regiert rabiater Power Metal mit massiver Doublebass-Tätigkeit und – neben derben Strophengesängen – hymnischen Refrains.

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Vidales zockt Riff um Riff, Hook um Hook, und macht in den Soli mit seiner scharf geschliffenen Machete allem und jedem den Garaus, der sich ihm in den Weg stellt. Doch Ashes Of Ares predigen nicht nur stoisch Vollgasmessen, sondern variieren Tempo und Stimmung (‘Primed’, ‘Emperors And Fools’, ‘Gone’), um somit phasenweise das spielerische Niveau von Blind Guardian oder – kein Zufall? – Demons & Wizards zu erreichen. Um den Kohl richtig fett zu machen, kommt es im finalen und mit elf Minuten Spielzeit längsten Track ‘Monster’s Lament’ zu einem Duett mit Tim „Ripper“ Owens (ehemals Judas Priest). Folgt man der thematischen Logik von EMPERORS AND FOOLS, gehört auch Owens zu den Adeligen dieser Scheibe und nicht dem gemeinen Fußvolk.

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