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Assailant WICKED DREAM Review

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Das vor zwei Jahren veröffentlichte Debüt NEMESIS WITHIN offenbarte Potenzial, litt aber unter der Tatsache, dass die Schweden gleichbleibend solide Kost ohne nennenswerte Höhepunkte ablieferten.

WICKED DREAM ist ein wesentlich entschlosseneres Album und präsentiert Assailant gereift und angriffslustig. Es wimmelt nur so vor ausgefeilten, durchdachten Melodien und schönen Harmonien, wobei eine ordentliche Dosis Aggressivität nicht fehlt. ‘A Day Tomorrow’ entpuppt sich als Hit mit tollem Grundthema, ‘Wicked Dream’ und ‘Fade Away’ besitzen effiziente Refrains, und das treibende ‘Soul Degenerate’ sowie das getragene ‘The Cell’ überzeugen ebenfalls. Assailant sind ausgebuffte Song-Schreiber, die auf variable Strukturen setzen. Ein weiteres Plus ist die rabiat-melodische Stimme von Peter Sundqvist, der in klaren Passagen wie eine Mischung aus Tom Englund von Evergrey und Charles Rytkönen von Morgana Lefay klingt, aber auch ab und an todesmetallisch brüllen kann. Keyboards spielen eine wichtige Rolle – aber keine Angst: Die Tasten werden passend integriert und verleihen Assailant zusätzliche Qualität und eigenes Profil.

Assailant stehen für topmodernen Metal in der Schnittmenge von In Flames, Children Of Bodom und Evergrey. Es dürfte nicht mehr lange dauern, bis Gitarrist Oskar Norberg seine ebenfalls musizierenden Brüder Emil (Persuader und Savage Circus) und Nils (Nocturnal Rites) abhängt. Überraschung!

Detlef Dengler

(Diese und viele weitere Rezensionen findet ihr in der METAL HAMMER April-Ausgabe!)


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