Toggle menu

Metal Hammer

Search

Atavist III: ABSOLUTION

Doom Metal  , Spinefarm/Universal (4 Songs / VÖ: 19.6.)

6/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Dunkles aus UK hat gerade Konjunktur: Nach My Dying Bride und Paradise Lost sind es diesen Monat Atavist, die uns mit ihren Vorstellungen von Finsternis erfreuen. Zwar haben die Manchester-Doomster um Winterfylleths Chris Naughton nicht unbedingt das Potenzial, mit ihrem Blick in die Abgründe der menschlichen Psyche Massen zu begeistern, aber das war und ist selbstverständlich gar nicht Zweck der Übung. Der reformierte Vierer lädt vielmehr alle Liebhaber des Leids dazu ein, sich die schwärzesten Stunden des Lebens auszumalen – und liefert dazu einen Soundtrack in vier Akten. ‘Loss’, ‘Struggle’, ‘Self-Realisation’ und ‘Absolution’ sind sie betitelt, und genauso klingen sie auch. Zunächst voller Trauer und Verzweiflung, schließlich ungezügelt zornig, bis schließlich Lichtstrahlen den Weg aus dem Tunnel zeigen.

🛒  III: ABSOLUTION bei Amazon

Wie die meisten Doom-(Death)-Platten ist auch III: ABSOLUTION keine Ansammlung von Songs, sondern ein Gesamtwerk, dessen einzelne Bestandteile nur bedingt für sich stehen können. Es baut sich ein Flow auf, der so mitreißend ist, dass man kaum eine Chance hat, diesem Mahlstrom zu entkommen, wenn er einen einmal mitgerissen hat. Und so kommt man sich beim Hören vor, als wäre man gerade in der Dunkelheit in einen reißenden Fluss gefallen. Mal gibt man einfach der Strömung nach, mal schnappt man wild nach Luft, reißt sich an scharfen Felsen auf oder stürzt einige Meter hinab. Um dann, als die Hoffnung schon geschwunden ist, doch noch das Ufer zu erreichen. Gerettet, aber am Ende aller Kräfte, betäubt von diesem Kampf und doch … glücklich.

***

Ladet euch die aktuelle Ausgabe ganz einfach als PDF herunter: www.metal-hammer.de/epaper

Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung

***

teilen
mailen
teilen
Great White: Kendall & Snider auf dem Weg der Besserung

2025 war für Great White von Rückschlägen geprägt, die vor allem gesundheitlicher Natur waren. Im Sommer wurde bei Bassist Scott Snyder ein Tumor im Gehirn, kurz darauf ein weiterer am Hals entdeckt. Nur wenige Monate später machte Gründungsgitarrist Mark Kendall seine Krebserkrankung öffentlich. Im Januar dieses Jahres ließ Mark Kendall seine Fans etwas aufatmen, als er gegenüber WRIF’s Meltdown mitteilte, dass sich der Tumor in der Niere zurückbilde. Eingeschlossen Jetzt war Kendall zu Gast bei I Ask No One With Kevin Re LoVullo, wo er erneut über seinen Gesundheitszustand befragt wurde. „Es wird besser“, meint der Gitarrist, der am 29.…
Weiterlesen
Zur Startseite