Toggle menu

Metal Hammer

Search

Atomwinter SAKRILEG

Death Metal, Trollzorn/Alive (10 Songs / VÖ: 10.2.)

5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Auf ihr fünftes Album haben uns Atomwinter fünf Jahre warten lassen. Ob dies einem Sakrileg gleichkommt, sei dahingestellt. Fakt ist aber, dass die deutschen Death-Metaller mit zehn neuen Songs (plus Vinylbonustrack ‘Sacred Scum’) exakt dort weitermachen, wo sie 2018 mit CATACOMBS aufgehört hatten. Mit einer Ausnahme: Statt Oliver Holzschneider steht Florian Bauer am Mikrofon. Die fies gurgelnde Stimme des Hellforce-Sängers/-Gitarristen und Burden Of Grief-Bassisten passt prima zu den schwedisch-britisch-niederländisch geprägten Vorgaben seiner Kollegen – seien es brutale Blastbeats oder majestätische Midtempo-Passagen. Mit Brechern wie ‘Ov Blood And Flesh’, dem Breakdown-Biest ‘Brutal Scriptures’ oder der Kopfnickerwalze ‘The Dark Void’ zelebrieren Atomwinter die Neunziger und schließen die Lücke, die Hail Of Bullets hinterlassen haben.

🛒  SAKRILEG bei Amazon

Obwohl die alte Schule aus jeder SAKRILEG-Pore drückt, erweckt das Album nie den Eindruck, ein Relikt aus früheren Zeiten zu sein. Das liegt nicht nur an fließenden Geschwindigkeitsvariationen, sondern auch einer zeitgemäßen Produktion, die nach dem Motto „And Justice For Bass Players“ selbst dem Viersaiter genügend Platz einräumt. Kleine Überraschungen wie (Mönchs-)Chöre im Titelstück oder schwarzmetallische Riffs in ‘The Lungs Of Hell’ runden die Schlachtplatte ab und machen das Wartezeit-Sakrileg vergessen.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Sharon Osbourne: Es wird niemals wieder einen wie Ozzy geben

Am vergangenen Mittwoch, dem 28. Januar nahm Sharon Osbourne den Visionary Award von Clive Davis, Michelle Anthony und Leila Cobo, der Geschäftsführerin von Billboard, auf der Billboard Power 100 Party 2026 im Zouk Los Angeles entgegen. In ihrer Dankesrede ehrte sie vor allem ihren verstorbenen Ehemann, den Black Sabbath-Frontmann Ozzy Osbourne. Sharon Osbourne: Es kann nur einen geben „Es ist mir eine große Ehre, diesen Preis heute Abend entgegenzunehmen. Ich meine, eine Visionärin. Wow. Wie fantastisch bin ich denn?“, fragte Sharon Osbourne, die bereits in jungen Jahren ihre Karriere in der Musik-Branche begann, in ihrer Dankesrede. Dabei erklärte sie, dass…
Weiterlesen
Zur Startseite