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Avantasia A PARANORMAL EVENING WITH THE MOONFLOWER SOCIETY

Melodic Metal, Nuclear Blast/RTD (11 Songs / VÖ: 21.10.)

6/ 7
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Ganz eindeutig ist das Avantasia-Album mit dem bislang längsten Titel der geistige Nachfolger von GHOSTLIGHTS (2016) und MOONGLOW (2019). Und doch hat es – wie jedes seiner Vorgänger – eine einzigartige Identität. Tobias Sammet hatte in den zurückliegenden Monaten Zeit und Muße, tiefer denn je in Songwriting und Produktion einzutauchen und all sein Herzblut hineinzugeben. Das Ergebnis: Ein selbst für Avantasia-Verhältnisse vielschichtiges, pompöses, emotionsgeladenes Album. Klassische Melodic Metal-Nummern der alten Edguy-Schule bilden eher die Ausnahme; umso mehr aber zünden ‘The Wicked Rule The Night’ (heavy und feurig mit Ralf Scheepers), ‘The Inmost Light’ (voll mit positiver Energie und Michael Kiske) und ‘I Tame The Storm’ (mit Jørn Lande). Anderen Stücken geht dagegen beim ersten Hördurchlauf ein bisschen der unmittelbare Effekt ab. Umso mehr Spaß macht es, sich darin zu verlieren: in den märchenhaften Klangwelten von ‘Welcome To The Shadows’, den melancholischen Zwischentönen von ‘Scars’ (mit Geoff Tate), und ‘Arabesque’ mit musikalischen Einflüssen zwischen irischer und arabischer Folklore.

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Stilistische Ausreißer wie vereinzelt auf den vorherigen Alben sind auf A PARANORMAL EVENING WITH THE MOONFLOWER SOCIETY nicht zu finden; auch das choral-überbordende ‘Kill The Pain Away’ (Floor Jansen) und die Pop-Rock-Ballade ‘Paper Plane’ (Bob Catley) fügen sich organisch ins Gesamtbild ein. Zwischen Power- und Symphonic Metal, Classic Rock und Musical erschafft ­Tobias Sammet mit großen Gesten, detailverliebtem Feinsinn und unwiderstehlichen Melodien ein bezauberndes Fantasiereich – und erneut ein Album nicht nur für einen Abend.

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