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Avantasia THE SCARECROW Review

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Über die Qualitäten des Rock-Opern-Projekts von Edguy-Frontmann Tobias Sammet noch groß Worte verlieren, hieße Goldbarren nach Fort Knox schleppen: Nicht umsonst kann der Bub aus der Rhön namhafte Rockstars für sein Unternehmen begeistern – und diese sogar noch zu Höchstleistungen anstacheln.

So singt zum Beispiel der ehemalige Helloween-Shouter Michael Kiske in den beiden Speed-lastigen Hymnen ‘Shelter From The Rain’ und ‘What Kind Of Love’ wie ein junger Gott zu KEEPER-Zeiten oder weiß Jorn Lande (Allen/Lande, ehemals Masterplan) dem elfminütigen Titel-Song und dem furiosen ‘Another Angel Down’ Tiefe und dezent bluesige Rauheit zu verpassen, wie sie wohl ein David Coverdale heutzutage kaum noch hinbekommen würde.

Ein gewisser Vincent Damon Furnier lässt noch einmal alte Stärken der TRASH!- und HEY STOOPID-Ära aufblitzen. Neben diesen drei Cracks sorgen auch noch Kamelot-Fronter Roy S. Khan, Magnum-Barde Bob Catley, At-Vance-Sänger Oliver Hartmann sowie Amanda Sommerville für stimmige und stimmungsreiche Abwechslung. Die Mischung aus balladesken, epischen und rockigen Momenten ist sehr ausgewogen, zudem kurzweilig und spannend – jeder Track besitzt eine sofort wieder erkennbare Individualität, glänzt satt mit kompositorischen Schmankerln und exzellenten Arrangements.

Trotz der Vielzahl der Gastmusiker und seiner vor Abwechslung, Tempowechseln und üppigen Orchestrierungen strotzenden Machart hinterlässt THE SCARECROW einen überaus kompakten, homogenen und flüssigen Eindruck. Alleine dafür kann es nur die höchste Note geben!

Andreas Schöwe

Video: ‚Carry Me Over‘

>>> Weiter zu 2: Enslaved – VERTEBRAE

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