Toggle menu

Metal Hammer

Search

MH 10/2019 jetzt bestellen

Masterplan TIME TO BE KING Review

teilen
twittern
mailen
teilen
von

Hinterher ist man immer schlauer und tut sich leichter… Obwohl: MK II, der 2007 vom US-Shouter Mike DeMeo eingesungene Vorgänger des aktuellen Masterplan-Werks, war nicht von schlechten Eltern. Nur: Es gibt Combos, zu denen aufgrund der musikalischen Ausrichtung der Instrumentalisten eigentlich nur ein Sänger passt.

Masterplan – und das sind die Lehren aus MK II – sind eine solche Kapelle. Nun schwingt er wieder das Mikro für den ehemaligen Helloween-Gitarristen Roland Grapow & Co.: Jorn Lande, der Norweger, der als skandinavische Antwort auf Ronnie James Dio gehandelt wird. Das beweisen gleich der furiose Opener ‘Fiddle Of Time’ (der zudem mit leicht keltischen Blind Guardian-Gitarren verblüfft), der sich anschließende energische Marsch ‘Blow Your Winds’ (der in seiner Machart vage an ‘Judas’ von Stratovarius erinnert) und die folgende Hymne ‘Far From The Ende Of The War’: Lande demonstriert eindrucksvoll, dass er mit seinem variablen Organ ideal die vielseitig strukturierten Kompositionen seiner Brötchengeber abrundet, ihnen das gewisse Band-typische Flair verleiht.

Auch sonst kann man jeden Song nehmen, den man will: Ob der vielseitig strukturierte Titel-Track, das episch-düstere ‘Lonely Winds Of War’, die Halbballade ‘The Dark Road’ mit ihren Deep Purple- und Ian Gillan-Vibes oder das monumentale ‘Under The Moon’. Das Duo Grapow/Lande harmoniert mit seinen wohl aufeinander abgestimmten, sich gegenseitig unterstützenden Beiträgen wie in guten, alten Zeiten! Fazit: Eine Sänger-Rückholaktion, die sich gelohnt hat – ebenso wie das lange Warten auf diese, nun, nennen wir es: „Reunion-Scheibe“.

Andreas Schöwe

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Juni-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Deep Purple :: Now What?!

Elvenking TWO TRAGEDY POETS… Review

Chris Caffery HOUSE OF INSANITY Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

Joe Lynn Turner aufgrund eines Herzinfarkts im Krankenhaus

Aufgrund eines Herzinfarktes wurde der ehemalige Deep Purple- und Rainbow-Sänger Joe Lynn Turner ins Krankenhaus eingeliefert. Sein Zustand sei stabil.

Funktioniert 'Smoke On The Water' mit Blastbeats?

Der Decrepit Birth-Drummer veredelte den Deep Purple-Klassiker 'Smoke On The Water' mit Blastbeats. Ob das wirklich taugt, ist Geschmackssache.

Ritchie Blackmore würde ein letztes Konzert mit Deep Purple spielen

Das Interesse an einer Art Deep Purple-Live-Reunion ist leider nur einseitig.

teilen
twittern
mailen
teilen
Tim "Ripper" Owens zieht über Dio-Hologramm-Hasser her

Der zwischenzeitliche Judas Priest-Sänger Tim "Ripper" Owens hat eine Tirade gegen jene Leute vom Stapel gelassen, die nichts vom Ronnie James Dio-Hologramm halten. Diese seien "armselig" und würden "überhaupt nichts mögen". Owens tritt als Gastsänger bei der Hologramm-Tournee auf, die von der Firma Eyeillusion sowie Dios Witwe Wendy produziert wird. Im Interview bei der "The Blairing Out Show With Eric Blair" (Video siehe unten) sagte er: "Ich habe noch nie so viele dumme Kommentare von Leuten gesehen. Zuallererst - und ich sage das immer wieder - ist das keine Geldmacherei. Wendy verliert Geld, indem sie versucht, die Menschen glücklich zu machen. Man…
Weiterlesen
Zur Startseite