Kritik zu Avantasia The Wicked Symphony / Angel Of Babylon

Avantasia The Wicked Symphony / Angel Of Babylon

Melodic Metal, Nuclear Blast / Warner 22 Songs / 119:24 Min. / VÖ: 02.04.2010

6.0/ 7
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Foto: Nuclear Blast / Warner

Es sind vor allem die clevere Idee hinter diesem Projekt und die immer wieder erstaunliche Liste namhafter Gäste (diesmal unter anderem Klaus Meine, Ripper Owens, Michael Kiske, Russell Allen, Jørn Lande oder auch Bob Catley), die Avantasia zu einem ganz besonderen Ereignis machen. Schwor Mastermind Tobias Sammet nach den immensen Anstrengungen der Debütproduktion noch, dass er sich einem solchen Stress nie wieder aussetzen wolle, gehören neue Veröffentlichung seiner Allstar-Gemeinde mittlerweile ebenso zur fest kalkulierbaren Größe im Melodic Metal-Zirkus wie Scheiben von Sammets „Erstfamilie“ Edguy.

Man merkt, dass der Mann an Erfahrung gewonnen hat und gelassener geworden ist. Dies tut den insgesamt 22 Songs gut und führt letztendlich dazu, dass man sich die fast zwei Stunden andauernde Doppel-CD THE WICKED SYMPHONY/ANGEL OF BABYLON sogar in einem Rutsch anhören kann, ohne müde Ohren zu bekommen. Gibt es nennenswerte Unterschiede zu den vorherigen Avantasia-Werken? Nein, das kompositorische Niveau ist gleichbleibend hoch, die Produktion und alles Drumherum können rundum überzeugen.

Existieren denn erwähnenswerte Unterschiede zwischen den beiden Einzelscheiben THE WICKED SYMPHONY und ANGEL OF BABYLON (die übrigens zeitgleich auch getrennt als Einzelwerke zu kaufen sein werden)? Ebenfalls nein, oder wenn überhaupt, dann allenfalls marginal. Beide Scheiben sind uneingeschränkt empfehlenswert, man kann sich also gleich das Gesamtpaket zulegen.


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