Kritik zu Averse Sefira ADVENT PARALLAX Review

Averse Sefira ADVENT PARALLAX Review

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Überarbeiten werden sich die Amis so bald wohl nicht: ADVENT PARALLAX ist gerade mal das vierte Studioalbum in immerhin zwölf Jahren Band-Geschichte – aber wahrscheinlich brauchen Averse Sefira auch einige Zeit, bis sie so viel Hass und ungebremste Aggression angesammelt haben. Auch der neue Wutbatzen der dreiköpfigen Band kommt in unverminderter Geschwindigkeit herangeprescht und fönt einem mit seinem nach Verderbnis riechenden Fahrtwind die Haare rücksichtlos gegen den Strich.

Die Gratwanderung zwischen begeisterndem High-Speed-Black-Metal und dem Abrutschen in eine den Hörer nur noch peripher tangierende Knüppelorgie ohne Wiedererkennungswert ist bekanntlich schwierig – Averse Sefira meistern sie aber im Großen und Ganzen gekonnt. Das heißt: Obwohl ADVENT PARALLAX keine Kompromisse bei Geschwindigkeit oder Brutalität macht, geht das Album trotzdem gut ins Ohr. Dafür sorgen neben dem druckvollen Sound und der punktgenauen Umsetzung auch Breaks und Tempiwechsel, die Akzente setzen – ebenso wie die eingängige Gitarrenarbeit, die zuweilen sogar dezent melodisch sein darf.

Eine Revolution rufen Averse Sefira auch diesmal nicht aus. Fans von aggressivem, technisch gutem Black Metal werden aber vorbildlich bedient.

Diana Glöckner

(Diese und viele weitere Rezensionen findet ihr in der METAL HAMMER April-Ausgabe!)


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