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Dååth THE CONCEALERS Review

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Große Töne wurden von den Amis Dååth im Vorfeld ihrer neuen Veröffentlichung gespuckt. Dass sich die Extreme Metal-Truppe mit ihren Äußerungen keineswegs (zu weit) aus dem Fenster gelehnt hat, kann nach den ersten Durchläufen dieses Biests von einem Album bestätigt werden.

Dååth scheinen sich nach einigen Jahren Band-Geschichte erst so richtig gefunden zu haben, denn THE CONCEALERS klingt zwar sperrig, technisch vollgepackt und richtig destruktiv, die Amis um den neuen Frontman Sean Z. liefern aber jederzeit eine runde Sache ab – und das Song für Song.

Dabei achten sie gar nicht mal so sehr auf das, was aus ihnen heraussprudelt. Vielmehr finden die fünf Musiker zwischen all den Technikfrickeleien und vertonten Brachialexzessen immer wieder zu einer Ebene zurück, auf der sie einfach nur die Groove-Sau vor die Hütte lassen.

Vor allem in letzteren Momenten kann man sich ein verschmitztes Grinsen nicht verkneifen, denn Dååth geben sich hier breitschultrig wie die ganz Großen, bei denen sowieso niemand daran vorbeikommt, voller Gefallen den Kopf im Takt mitzuschütteln.

THE CONCEALERS ist zwar schwerlich als Offenbarung zu bezeichnen – dafür fehlt es der Scheibe dann doch an etwas mehr Eigenständigkeit – nichtsdestotrotz sind die Amis auf dem besten Weg, ihr gänzlich eigenes Ding zu machen. Diese Scheibe ist jedenfalls ein großer Schritt in diese Richtung.

Marcel Rudoletzky

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Mai-Ausgabe des METAL HAMMER.


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