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Avtarium Avatarium

Doom Metal, Nuclear Blast/Warner 8 Songs / VÖ: 01.11.2013

5.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

War irgendwie klar: Als Candlemass im vergangenen Jahr mit PSALMS FOR THE DEAD ihren Studioalbumabschied eingeläutet haben, konnte sich Kreativkopf Leif Edling nicht einfach zurücklehnen. Nein, ein neues Projekt musste her, die Ideen müssen schließlich raus!

Und so gibt es nun Avatarium. Eine Band, bei der neben Edling auch Marcus Jindell (Evergrey), Lars Sköld (Tiamat) und Carl Westholm (Krux) mit von der Partie sind – alte Bekannte, also. Die eigentliche Überraschung ist jedoch eine (zumindest in der Metal-Szene) bislang Unbekannte: Sängerin Jennie-Ann Smith. Denn musikalisch, das hat die im Sommer erschienene Vorab-EP MOONHORSE bereits angedeutet, bietet Edling auf AVATARIUM Material, wie man es von ihm kennt.

Seine Handschrift ist unverkennbar: Die düsteren, stets hoch melodischen Riffs, das Spiel mit der Dynamik, selbst einige Gesangslinien (etwa im Titelstück ‘Avatarium’) haben eine Struktur, die auch ein Johan Langquist, Messiah Marcolin, Rob Lowe oder Mats Levén ausfüllen könnte.

Doch die Stockholmerin Jennie-Ann Smith sorgt mit ihrer mal dunkel-rauchigen, mal jubilierenden Stimme dafür, dass die acht Tracks eben nicht in der klassischen Edling-Schublade (zwischen tödlicher Düsternis und ergreifender Erhabenheit) stecken bleiben, sondern auch mal eine andere, unerwartete Wendung nehmen. ‘Lady In The Lamp’ etwa steht dem Classic Rock näher als dem Doom, ebenso Teile von ‘Bird Of Prey’. Das macht Spaß – und weckt die Hoffnung, dass sie es auch schafft, Edling so weit anzutreiben, aus Avatarium mehr als nur ein hochklassiges Albumprojekt zu machen.

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