Toggle menu

Metal Hammer

Search

Axel Rudi Pell TALES OF THE CROWN Review

teilen
mailen
teilen
von

TALES OF THE CROWN ist bereits das dreizehnte Album des Ruhrpott-Rockers Axel Rudi Pell. Und wer die zwölf Alben davor kennt, weiß auch, was ihn hier erwartet.

Klassischer Heavy Rock mit leichten Metal-Anleihen und einem starken Hymnenfaktor. Jedoch muss man ganz klar sagen, dass hier auch das größte Problem dieses Albums liegt. Der gute Herr Pell versucht einfach zu sehr, an alte Meilensteine wie NASTY REPUTATION oder BETWEEN THE WALLS anzuknüpfen.

Doch während die alten Alben mit Rob Rock und Jeff Scott Soto noch hervorragende Sänger hatten, versemmelt Johnny Gioeli doch das ein oder andere Mal die hohen Töne oder geht gleich von sich aus mit der Stimme nach unten, obwohl die Gesangsmelodie einen Scream gefordert hätte.

TALES OF THE CROWN ist deswegen aber beileibe kein schlechtes Album, denn die Instrumentalfraktion ist gewohnt stark und kann auch gegen das dominierende Gitarrenspiel des Band-Chefs Akzente setzen.

Vor allem das markante Schlagzeugspiel von Mike Terrana setzt sich immer wieder durch und verleiht den Liedern ein stabiles Rhythmusgerüst, das immer wieder eigentlich schwache Teile rettet und sie auf ein annehmbares Niveau hebt.

Anspieltipps für TALES OF THE CROWN sind ‘Angel Eyes’ und der Titel-Track, der eigentlich alles vereint, wofür Axel Rudi Pell steht: hymnischen Gesang, melodisches Gitarrenspiel und treibende Drums.

Sebastian Paulus


ÄHNLICHE KRITIKEN

Axel Rudi Pell :: Game Of Sins

Brainstorm :: Firesoul

Alaya :: Thrones


ÄHNLICHE ARTIKEL

Slipknot: Inoffizielles Buch zu Aufstieg und IOWA verkündet

In Kürze soll ein Buch erscheinen, das die Geschichte vom Aufstieg Slipknots und der Entstehung des Erfolgsalbums IOWA (2001) erzählt.

Candlebox: Kevin Martin will keine Alben mehr aufnehmen

Candlebox-Sänger Kevin Martin will künftig nur noch einzelne Singles veröffentlichen. Alles andere hält er für Zeitverschwendung.

Jason Newsted schließt weiteres Metal-Album nicht aus

Lässt Jason Newsted sein Metal-Projekt Newsted wiederauferstehen? Die Chancen scheinen gar nicht mal so schlecht zu stehen…

teilen
mailen
teilen
Slipknot: Inoffizielles Buch zu Aufstieg und IOWA verkündet

Am 28. August 2001 veröffentlichten Slipknot ihr zweites Studioalbum IOWA, das dieses Jahr 25. Jubiläum feiert. Auf der Platte widmen sich Corey Taylor und seine maskierte Truppe nicht nur ihrer Heimat, auch war die Entstehung mit allerlei Hürden gespickt. Laut dem 2021 verstorbenen Schlagzeuger Joey Jordison war dieser Zeitraum einer der schlechtesten in der Band-Geschichte. Während einige Band-Mitglieder wegen der vorangegangenen Tournee zum Debütwerk SLIPKNOT (1999) eine Pause verlangten, haben Jordison und der ebenfalls verstorbene, damalige Bassist Paul Gray dennoch mit den Arbeiten am neuen Material begonnen. Zudem haben Management-, Alkohol- und Drogenprobleme die Zusammenarbeit erschwert. Voller Einsatz Obendrein brach…
Weiterlesen
Zur Startseite