Kritik zu Axel Rudi Pell TALES OF THE CROWN Review

Axel Rudi Pell TALES OF THE CROWN Review

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TALES OF THE CROWN ist bereits das dreizehnte Album des Ruhrpott-Rockers Axel Rudi Pell. Und wer die zwölf Alben davor kennt, weiß auch, was ihn hier erwartet.

Klassischer Heavy Rock mit leichten Metal-Anleihen und einem starken Hymnenfaktor. Jedoch muss man ganz klar sagen, dass hier auch das größte Problem dieses Albums liegt. Der gute Herr Pell versucht einfach zu sehr, an alte Meilensteine wie NASTY REPUTATION oder BETWEEN THE WALLS anzuknüpfen.

Doch während die alten Alben mit Rob Rock und Jeff Scott Soto noch hervorragende Sänger hatten, versemmelt Johnny Gioeli doch das ein oder andere Mal die hohen Töne oder geht gleich von sich aus mit der Stimme nach unten, obwohl die Gesangsmelodie einen Scream gefordert hätte.

TALES OF THE CROWN ist deswegen aber beileibe kein schlechtes Album, denn die Instrumentalfraktion ist gewohnt stark und kann auch gegen das dominierende Gitarrenspiel des Band-Chefs Akzente setzen.

Vor allem das markante Schlagzeugspiel von Mike Terrana setzt sich immer wieder durch und verleiht den Liedern ein stabiles Rhythmusgerüst, das immer wieder eigentlich schwache Teile rettet und sie auf ein annehmbares Niveau hebt.

Anspieltipps für TALES OF THE CROWN sind ‘Angel Eyes’ und der Titel-Track, der eigentlich alles vereint, wofür Axel Rudi Pell steht: hymnischen Gesang, melodisches Gitarrenspiel und treibende Drums.

Sebastian Paulus


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