Toggle menu

Metal Hammer

Search
METAL HAMMER PODCAST Folge 1 mit Doro Pesch https://www.metal-hammer.de/wp-content/uploads/2020/11/27/09/mh-podcast-beitragsbanner.gif

AxeWound Vultures

Metalcore, Sony 10 Songs / 41:29 Min.

5.0/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von
Foto: METAL HAMMER

Achtung: „Superband“! In den wenigsten Fällen hält eine prominente Besetzung dem Erwartungsdruck stand. Zumindest bezüglich des Line-Ups erfüllen AxeWound bereits vorab die Star-Anforderungen. Mit Bullet For My Valentine-Frontmann Matthew Tuck (hier nur im Background am Mikro zu hören), Sänger Liam Cormier (Cancer Bats), Mike Kingswood (Glamour Of The Kill-Gitarrist) sowie Bassist Joe Copcutt (ehemals Rise To Remain) und Drummer Jason Bowld (Pitchshifter) stehen namhafte Musiker im Aufgebot.

Das größte Pfund auf VULTURES sind die energisch-anarchischen Töne aus der Kehle von Cormier, die das Ganze angenehm weit vom Laut/Leise-Kosmos des Metalcore platzieren (zumindest, wenn Tuck seinen Schnabel hält). Zudem baut das Quintett geschickt Einflüsse von Slipknot (wenn es rockig wird), Pantera (die Ur-Breakdowns) oder Iron Maiden (Soli) ein und verschafft seinem Debüt eine abwechslungsreiche Note. Dafür hätte das Schlagzeug (genauer: die Snare) mehr Wumms vertragen können, und die Gitarren sind im direkten Vergleich eindeutig zu dominant.

Dennoch ist VULTURES insgesamt eine angenehme Lauscherfahrung: Eine derart heftige und emotionale Scheibe hätte man von dieser Konstellation nicht unbedingt erwartet. Superbands können also positiv überraschen. Auch mal eine Erkenntnis.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost On (+ Verlosung)

Wir haben uns in das heimische Cockpit gesetzt und die Missionen und Online-Gefechte von "Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost...

Star Trek: Picard :: Science-Fiction

Terminator: Resistance (PS4, Xbox One, PC)

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator:...


ÄHNLICHE ARTIKEL

Zum 35. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

MASTER OF PUPPETS von Metallica wurde am 03.03.1986 veröffentlicht. Zum runden Geburtstag kramen wir das Review aus dem METAL HAMMER 03/1986 raus.

„DOOM Eternal“ im Test: Einmal alles mit allem, bitte!

Der DOOM-Slayer ist zurück und muss die Erde von Dämonen und anderen Ausgeburten der Hölle befreien. Dass das jede Menge Spaß macht, beweist unser Test.

„Terminator: Resistance“ im Test: Widerstand ist zwecklos

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator: Resistance“ ist da leider keine Ausnahme.

teilen
twittern
mailen
teilen
Zum 35. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

MASTER OF PUPPETS 7 von 7 Punkten Wenn es in den letzten Monaten eine LP gegeben hat, nach der die Kids Ausschau gehalten haben, ist es ohne Zweifel diese. Es ist ein logischer Nachfolger von RIDE THE LIGHTNING, vier lange und nur zwei schnelle Stücke. Die Gruppe arbeitet jetzt deutlich mit größerem musikalischen Können als vor ein paar Jahren, und sie wollen uns das dann auch hören lassen. Eine logische Schlussfolgerung ist, dass die Stücke dadurch langsamer geworden sind, vor allem die Soli, um Raum zu schaffen für musikalische Höchstleistungen. Weniger Geschwindigkeit, mehr Klasse. Die zwei schnellen Stücke, ‘Battery’ und…
Weiterlesen
Zur Startseite

3 Monate METAL HAMMER nach Hause

Grafik Abo 3 Ausgaben für 9,95 €