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Barren Earth CURSE OF THE RED RIVER Review

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Es ist selten, dass eine neue Band mit bereits international bekannten Mitgliedern den hohen Erwartungen gerecht wird, die mit ihren Namen verknüpft sind. Doch Barren Earth, bei denen (ehemalige) Rocker von Swallow The Sun, Moonsorrow, Amorphis und Waltari zusammenkommen, schaffen dieses Kunststück: Das Debüt der Finnen vereint das Beste aus den vergangenen Jahrzehnten harter, düsterer und zugleich progressiver Musik.

Das stilistische Spannungsfeld reicht von ätherischem Siebziger-Prog bis hin zu tonnenschweren Doom-Riffs mit tödlichen Gesangseinlagen. Die (Haupt-)Bands der Protagonisten dienen dabei als grobe Orientierungshilfen (man vergleiche ‘Forlorn Waves’ und frühe Amorphis), doch Barren Earth schaffen es auch, ein Loch in die Stacheldraht-Grenze zwischen Heavy Metal und dem Rest der Musikwelt zu reißen. So kann ein Song wie ‘Our Twilight’ schon mal mit Paradise Lost-Flair starten und sich dann in eine beschwingte Ode an Camel verwandeln.

Wer bei diesen Worten sofort an Opeth denken muss, liegt damit alles andere richtig – deren Ansatz ist ein ähnlicher, und mit Dan Swäno hat auch ein Åkerfeldt-Weggefährte seine goldenen Sound-Finger mit im Spiel. Barren Earth gehen allerdings weniger technisch-progressiv, sondern über weite Strecken wesentlich handfester zu Werke. Eine weise Entscheidung, denn das tut nicht nur den Songs, sondern auch der Identität der Band gut. Sollten alle Beteiligten wirklich genug Zeit erübrigen können, um Barren Earth live regelmäßig auf unsere Bühnen zu hieven, kann (und wird) hier Großes passieren.

Petra Schurer

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der April-Ausgabe des METAL HAMMER.


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