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Big Big Train WOODCUT

Progressive Rock, Insideout/Sony (16 Songs / VÖ: 6.2.)

6/ 7
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Die Zahlen sprechen für sich: 16 Studioalben in 35 Jahren klingt nicht eben nach geruhsamer Selbst­gefälligkeit, sondern konstanter Kreativität und nicht endendem Ideenreichtum. Trotzdem stellt WOODCUT für die international besetzte Prog Rock-Band Big Big Train um Spock’s Beard-Schlagzeuger Nick D’Virgilio und Gitarrist Rikard Sjöblom (Beardfish) eine Neuerung dar, denn es ist die erste Konzeptscheibe der Band. Musikalisch wird wie gewohnt ein zeitloser Mix aus progressiven Stilmitteln verschiedener Jahrzehnte geboten, mit starken Anleihen bei Gruppen der Siebziger, namentlich Focus, Eloy oder Jethro Tull, aber auch klaren Einflüssen von etwa The Flower Kings, Riverside, Neal Morse und eben Spock’s Beard. Es heißt, dass es in den insgesamt 16 Titeln (inklusive Intro und kleiner Interludien) inhaltlich um „Kreativität, Auf­opferung und die feine Grenze zwischen Inspiration und Chaos“ geht und die fiktive Geschichte eines Künstlers zwischen Realität und Parallel­universum erzählt wird. Dazu passt auch das Cover­artwork mit einem von den Musikern in Auftrag gegebenen Holz­schnitt, so wie er auch im Mittelpunkt der Geschichte steht. Hier greift also wirklich alles ineinander: Musik und Text, Artwork und gelungene Produktion, ein Hybrid aus Songs und narrativem Leitfaden. Toll, wirklich toll!

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