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Billy Talent Dead Silence

Rock, Warner 14 Songs / 54:29 Min.

7.0/ 7
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Foto: Warner

Achtung, Paukenschlag! Billy Talent veröffentlichen das bislang beste Album ihrer (ohnehin mit Highlights gespickten) Diskografie. Zu Beginn glaubt man erst, dem neuen System Of A Down-Werk zu lauschen. Die Harmonien des akustischen Intros ‘Lonely Road To Absolution’ erinnern stark an die Großtaten der amerikanischen Kollegen. Ein fantastischer Auftakt, nach dem Billy Talent im weiteren Verlauf ein wahres Rock-Feuerwerk zünden. Ich hatte befürchtet, dass die Kanadier es einem Teil der Konkurrenz (My Chemical Romance, Green Day) nachmachen und zugunsten erwachsenerer Song-Strukturen den Huf vom Gaspedal nehmen würden. Doch stattdessen sorgt das Quartett zu Beginn direkt für irreparable Meniskusschäden. Wer hier nicht tanzt, hüpft und begeistert schwitzend mitfiebert, muss Party-Rock-Hymnen hassen. Also, wirklich. Billy Talent springen die Hörer mit ihren fetzigen Riffs und Rhythmen an, flankiert von kurzen Emo-Einschüben und Hooklines, die so süffig sind, das man sich an ihnen bereitwilligst berauscht. Zudem haben Billy Talent ein paar neue Pfeile im Köcher und turteln gekonnt mit Hard- beziehungsweise Classic Rock-Anleihen sowie süd-kalifornischem Kurzhemd-Cabrio-Rock (‘Show Me The Way’). So allumfassend, so rund und hundertprozentig überzeugend war noch keine Billy Talent-CD. No Füller, just Knüller. Die Höchst- ist hier ausnahmsweise die Pflichtnote.


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