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Bloodbound FIELD OF SWORDS

Power Metal, Napalm/OPEN (11 Songs / VÖ: 21.11.)

4/ 7
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Bloodbound sind wie eine Schachtel Pralinen: Man weiß nie, was drin ist, schmeckt aber bekannt. Bestenfalls putscht es kurz auf, und am Ende gibt es Zahnschmerzen. Ihr Power Metal-Pathos kultivieren die Schweden nun schon seit über zwanzig Jahren und hatten sich zwischendurch als Sabaton-Epigonen versucht, mit den zurückliegenden Alben aber wieder etwas breiter aufgestellt. Ironisch, da das Konzept von FIELD OF SWORD über mittelalterliche Schlachten doch auch sehr gut zu den Faluner Heavy-Heerführer gepasst hätte. Stattdessen orientieren sich Bloodbound auf ihrem zehnten Album vornehmlich an finnischen Kollegen, vornehmlich Stratovarius und Sonata Arctica. Der von Keyboards, glockenhellem Gesang und melodischen Gitarrensoli durchtränkte Metal deckt sich damit nicht immer mit den Inhalten – und muss das auch gar nicht; allerdings verklebt der viele Zucker des Öfteren die Gelenke der Ritter­rüstungen. Trotzdem machen einzelne Songs Spaß, etwa das folkloristisch angehauchte ‘The Code Of Warriors’, das nervöse ‘Forged In Iron’ sowie die an Rhapsody Of Fire erinnernden ‘Land Of The Brave’, ‘Born To Be King’ und ‘Light The Sky’. Beim feierlichen Stampfer ‘The Nine Crusades’ standen dann doch wieder Sabaton Pate. Bloodbound kommt ent­gegen, dass sich derzeit nicht viele andere Bands an dieser speziellen Metal-Spielart versuchen. Somit sorgt FIELD OF SWORDS auch ohne Eigengeschmack für ein kurzes, unterhaltsames Zuckerhoch.

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