Toggle menu

Metal Hammer

Search

Bloodbound FIELD OF SWORDS

Power Metal, Napalm/OPEN (11 Songs / VÖ: 21.11.)

4/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Bloodbound sind wie eine Schachtel Pralinen: Man weiß nie, was drin ist, schmeckt aber bekannt. Bestenfalls putscht es kurz auf, und am Ende gibt es Zahnschmerzen. Ihr Power Metal-Pathos kultivieren die Schweden nun schon seit über zwanzig Jahren und hatten sich zwischendurch als Sabaton-Epigonen versucht, mit den zurückliegenden Alben aber wieder etwas breiter aufgestellt. Ironisch, da das Konzept von FIELD OF SWORD über mittelalterliche Schlachten doch auch sehr gut zu den Faluner Heavy-Heerführer gepasst hätte. Stattdessen orientieren sich Bloodbound auf ihrem zehnten Album vornehmlich an finnischen Kollegen, vornehmlich Stratovarius und Sonata Arctica. Der von Keyboards, glockenhellem Gesang und melodischen Gitarrensoli durchtränkte Metal deckt sich damit nicht immer mit den Inhalten – und muss das auch gar nicht; allerdings verklebt der viele Zucker des Öfteren die Gelenke der Ritter­rüstungen. Trotzdem machen einzelne Songs Spaß, etwa das folkloristisch angehauchte ‘The Code Of Warriors’, das nervöse ‘Forged In Iron’ sowie die an Rhapsody Of Fire erinnernden ‘Land Of The Brave’, ‘Born To Be King’ und ‘Light The Sky’. Beim feierlichen Stampfer ‘The Nine Crusades’ standen dann doch wieder Sabaton Pate. Bloodbound kommt ent­gegen, dass sich derzeit nicht viele andere Bands an dieser speziellen Metal-Spielart versuchen. Somit sorgt FIELD OF SWORDS auch ohne Eigengeschmack für ein kurzes, unterhaltsames Zuckerhoch.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Iron Maiden-Doku auch für Normalos interessant

Der neue Dokumentationsfilm ‘Iron Maiden: Burning Ambition’ kommt am 14. Mai in die deutschen Kinos. Aus diesem Grund gibt Gitarrist Adrian gerade Interviews am laufenden Band. Im Gespräch mit Rolling Stone Brasil befand der 69-Jährige, dass der Streifen auch für Leute interessant sein könnte, die keine ausgemachten Fans der Eisernen Jungfrauen sind. Neuer Ansatz Zunächst kam die Frage auf, woher die Idee kam, den Anhängern der britischen Heavy Metal-Ikonen eine Stimme in der Doku zu geben. "Das hatte überhaupt gar nichts mit Iron Maiden zu tun", stellt Adrian Smith unverblümt klar. "Die Filmfirma ist ans Management herangetreten, und man hat darüber…
Weiterlesen
Zur Startseite