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Caliban SAY HELLO TO TRAGEDY Review

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Gemeinsam mit Heaven Shall Burn und Maroon bilden Caliban nun schon seit einigen Jahren die erste Garde in Sachen Metalcore aus hiesigen Landen, und es liegt auch auf der Hand, warum dies so ist: Caliban gehören zu jener Sorte auserlesener Metal-Gewächse, die im In- und Ausland gleichermaßen abgefeiert die Konzerthütten sprengen.

Mit ihrem neuen Album SAY HELLO TO TRAGEDY bestätigen die Essener nun erneut, dass sie sich ihr internationales Format auch verdienen. Am Rezept für den nächsten Wurf hat der Fünfer aus dem Ruhrpott nicht viel geändert. Vielmehr sind es kleine Bereicherungen, der letzte Feinschliff sozusagen, die dieses Album zu einem weiteren erfolgsversprechenden Werk machen.

Sänger Andreas Dörner und seine Mannschaft bewegen sich erfreulich dynamisch in einem Dreieck aus Metal- und Emocore sowie Modern Thrash und lassen einen von Hitpotenzial gesegneten, modernen Metal-Cocktail auf die Welt los. Vom Opener ‘24 Years’, der wie ein Vorschlaghammer wütet, bis hin zum letzten Ton des finalen, verhältnismäßig schleppenden und düsteren Stück ‘Coma’ läuft SAY HELLO TO TRAGEDY in allen Belangen verdammt rund.

Hier wird ein Arsenal an knackigen Riffs, wütenden Drums und ergreifenden Vocals, deren Vielfalt die ganze Palette zwischen aggressiven Screams und hochmelodischen Refrains abdeckt, mit durchdachter Präzision abgefeuert.

SAY HELLO TO TRAGEDY mag einigen Die-Hard-Fans vielleicht zu sehr im emotionalen Bereich angesiedelt sein – aber wenn Caliban etwas anfassen, dann machen sie es bekanntlich auch richtig. Davon jedenfalls zeugt dieses Album.

Marcel Rudoletzky

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der September-Ausgabe des METAL HAMMER.


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