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Carnal Tomb EMBALMED IN DECAY

Death Metal, Testimony/Soulfood (9 Songs / VÖ: 3.11.) 

5/ 7
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Nicht übel, was die Berliner Carnal Tomb hiermit ablie­fern! War das Vorgänger­album ABHORRENT VENERATION im Jahr 2019 bereits ein empfehlenswertes Werk für Freunde des Old School-Death Metal, vermag EMBALMED IN DECAY noch einen draufzusetzen. Das Quartett hat sowohl an den einstigen Kritikpunkten gearbeitet als auch seine bereits vorhan­denen Stärken weiter ausgefeilt. So weichen die ehedem teils sieben Minuten langen, verschachtelten Songs nun straff strukturierten, vierminütigen Stücken. Und Sound-technisch weiß EMBALMED IN DECAY ebenso zu beeindrucken. Eine druckvolle Produktion, welche den ein­zelnen Instrumenten ausreichend Raum lässt und insbesondere dem knackigen Bass viel Präsenz einräumt.

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Löblich, findet dieser doch dank tiefgestimmter Gitarren oftmals nur als notwendige Begleit­erscheinung im Death Metal statt. Aber Neuzugang Impaler weiß sich durchaus an der Bassgitarre in Szene zu setzen. Sänger (und Gitarrist) Cryptic Tormentor glänzt mit beeindruckend exerzierten, gutturalen Growls, und das Schlag­zeugspiel von Vomitchrist treibt und groovt, wo es jeweils am effektivsten ist. Apropos effektiv: Carnal Tomb haben ein paar starke Songs am Start, die zwar den heimeligen Elchtod-Vibe besitzen, aber kein Riff-Recycling betreiben und durchaus ihre eigene Note mitbringen. Stark.

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