Toggle menu

Metal Hammer

Search

Carnal Tomb EMBALMED IN DECAY

Death Metal, Testimony/Soulfood (9 Songs / VÖ: 3.11.) 

5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Nicht übel, was die Berliner Carnal Tomb hiermit ablie­fern! War das Vorgänger­album ABHORRENT VENERATION im Jahr 2019 bereits ein empfehlenswertes Werk für Freunde des Old School-Death Metal, vermag EMBALMED IN DECAY noch einen draufzusetzen. Das Quartett hat sowohl an den einstigen Kritikpunkten gearbeitet als auch seine bereits vorhan­denen Stärken weiter ausgefeilt. So weichen die ehedem teils sieben Minuten langen, verschachtelten Songs nun straff strukturierten, vierminütigen Stücken. Und Sound-technisch weiß EMBALMED IN DECAY ebenso zu beeindrucken. Eine druckvolle Produktion, welche den ein­zelnen Instrumenten ausreichend Raum lässt und insbesondere dem knackigen Bass viel Präsenz einräumt.

🛒  EMBALMED IN DECAY bei Amazon

Löblich, findet dieser doch dank tiefgestimmter Gitarren oftmals nur als notwendige Begleit­erscheinung im Death Metal statt. Aber Neuzugang Impaler weiß sich durchaus an der Bassgitarre in Szene zu setzen. Sänger (und Gitarrist) Cryptic Tormentor glänzt mit beeindruckend exerzierten, gutturalen Growls, und das Schlag­zeugspiel von Vomitchrist treibt und groovt, wo es jeweils am effektivsten ist. Apropos effektiv: Carnal Tomb haben ein paar starke Songs am Start, die zwar den heimeligen Elchtod-Vibe besitzen, aber kein Riff-Recycling betreiben und durchaus ihre eigene Note mitbringen. Stark.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Limp Bizkit haben einen Teil ihrer DNS verloren

Limp Bizkit hatten im Oktober 2025 den unvermittelten Verlust ihres Bassisten Sam Rivers im viel zu jungen Alter von 48 Jahren zu beklagen. Gitarrist Wes Borland hat nun in einem Interview, bei dem er eigentlich seine neue Signature-Gitarre — die Jackson King V KV — vorgestellt hat, über den Ableben des Gründungsmitglieds gesprochen. Dabei zeigte sich, dass der Todesfall dem 51-Jährigen immer noch sehr nahe geht. Unersetzlich "Er war wie ein Familienmitglied", erinnert sich der Riff-Schmied von Limp Bizkit. "Ich versuche, nicht zu weinen. Es ist, als hätten wir einen Teil unserer DNS verloren. Es fällt mir im Moment einfach…
Weiterlesen
Zur Startseite