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Carnation CURSED MORTALITY

Death Metal, Season Of Mist/Soulfood (8 Songs / VÖ: 3.11.) 

3/ 7
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Zehn Jahre nach der Gründung frönen Carnation ihrer Leidenschaft für Neunziger-Death Metal stoisch weiter. Dabei fügt Belgiens skandinavischste Band ihrer Hörerschaft keinerlei Leid zu. Dennoch steckt in dem CURSED MORTALITY-Titel ‘Cycle Of Suffering’ ein Fünkchen Wahrheit, fühlt sich das Drittwerk doch wie ein ewiger Kreislauf an: Carnation wieder­­holen nicht nur die Ideen ihrer Idole, sondern auch sich selbst. Raserei – Schrittgeschwindigkeit, Blastbeats – Grooves, sägende Riffs – sakrale Leads: Hier kontrastiert alles solide, aber ungemein vorhersehbar. Einzig die Leads schaffen erinnerungswürdige Momente – allen voran in dem von Andy Larocque aufgewerteten ‘Herald Of Demise’, dem Entombed-Gruß ‘Maruta’ oder der phasenweise schön stampfenden Tony ­Iommi-Verbeugung ‘Metropolis’.

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In ‘Replicant’ durchbrechen gar Hard Rock-verwandte Soli und akzeptabler Klar­gesang die HM-2-Wand – das lässt aufhorchen, will sich aber partout nicht stimmig in den angestaubten Grund­tenor einfügen. Was nicht passt, wird … einfach so gelassen. Ähnlich verhält es sich in dem bluesig angereicherten ‘Submerged In Deafening Silence’ oder dem progressiveren, mit siebeneinhalb Minuten viel zu langen Titelstück. Letzteres versucht, alten Tod mit alten Alice In Chains und alten WILDHONEY-Tiamat aufzupeppen. Dass dabei nichts Neues entsteht, verwundert nicht …

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