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Chrome Division Infernal Rock Eternal

Hard Rock, Nuclear Blast/Warner 12 Songs

5.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Mit Chrome Division versucht sich Dimmu Borgir-Sänger Shagrath als Gitarrist einer Heavy Rock-Band – zum wiederholten Male: INFERNAL ROCK ETERNAL ist bereits das vierte Album dieses norwegischen Projekts. Und es ist dem mittelprächtigen Vorgänger eine lockere Wagenlänge voraus.

Sänger Shady Blue, der eigentlich Pål Mathiesen heißt und bei Susperia singt, klingt nicht länger wie ein Fremdkörper, sondern wie genau der rotzige Fronter, den der schnelle, staubige Highway-Rock benötigt. Sein röhrendes Organ legt sich über das schweißgetränkte Gitarrenfundament und erlaubt sich (im Rahmen des Möglichen) experimentelle Ausflüge, ohne dieses starke Gebräu zu verwässern.

Musikalisch ist das natürlich wenig raffiniert und leider noch nicht ganz so hit-lastig wie das geile Debüt von 2006 – aber wer mit 180 Sachen die Autobahn herunterbrettert und mit seinen Cowboystiefeln im schnellen Takt mitwippen möchte, fragt meist sowieso nicht nach Raffinesse. Da reicht es, dass diese Songs kantiges Profil beweisen und von Ehrlichkeit zeugen.


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