Kritik zu Circle II Circle Seasons Will Fall

Circle II Circle Seasons Will Fall

Heavy Metal, earMusic/Edel 12 Songs / 68:26 Min. / VÖ: 25.01

6.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Seit ihrem gefeierten Auftritt in Wacken stehen die Zeichen bei Circle II Circle eindeutig wieder auf Sturm. Jedenfalls scheint im Metal-Mekka ein Ruck durch Sänger Zak Stevens gegangen zu sein, der einmal mehr vor der Aufgabe stand, die Band zum Teil neu aufzubauen. Dabei hatte er aber eine klare Vision dessen, was er benötigt, um eine solch starke und perfekt auf ihn und seine Stimme zugeschnittene Scheibe wie SEASONS WILL FALL auf die Beine zu stellen. Und diese Rechnung ist aufgegangen.

Circle II Circle haben deutlich rangeklotzt und eine prall gefüllte Kiste im Schlepptau, die zwölf kraftvolle und überzeugende Heavy Metal-Nummern beinhaltet. Bereits dem Opener ‘Diamond Blade’ entnimmt man dabei unmissverständlich, dass sich Circle II Circle mit diesem Album vielmehr auf bestehende Stärken und ihre Nähe zu Savatage berufen und diese nur dezent in ein moderneres Gewand stecken. Die Amis spielen ihre Fähigkeiten gekonnt aus und machen das einzig Richtige: Sie liefern dem Sänger eine Steilvorlage nach der anderen. Stevens selbst läuft dabei zur Höchstform auf, womit der kompositorischen Klasse von Stücken wie dem epischen ‘Epiphany’ oder der treibenden Rock-Ballade ‘End Of Emotion’ stets noch die Krone aufgesetzt wird.

Ganz klar, auf SEASONS WILL FALL dreht sich vieles um die in den Vordergrund gestellte Stimme des Sängers. Das funktioniert aber auch nur deshalb so gut, weil Circle II Circle einen bärenstarken musikalischen Rahmen dafür geschaffen haben. Zwar schleichen sich vor allem im letzten Drittel einige Längen ein, doch für Fans des Genres wird dieses Album einen nahezu perfekten Auftakt ins neue Jahr darstellen.


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