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CKY CARVER CITY Review

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Satte vier Jahre ist es her, seit CKY ihr letztes und drittes Album AN ANSWER CAN BE FOUND veröffentlichten. Musikalisch hat sich bei dem Quartett um Schlagzeuger und Bam Margera-Bruder Jesse nicht viel getan – glücklicherweise: Denn CKY (eigentlich: Camp Kill Yourself) spinnen immer noch ein sehr eigenständiges Netz aus Alternative- und Heavy Rock, tanzbaren Beats und einem Gitarrensound, der partiell wie eine Orgel nörgelt. Dieser obskure Ansatz brachte sie Anfang des Jahrtausends ins Vorprogramm von Metallica und Guns N’Roses (sowie selbstredend in die „Jackass“-Reihe von Bam Margera). S

tilistisch ist also alles beim Alten, hitmäßig leider nicht ganz: Da krönten CKY ihre Songs schön mit besseren Hooklines – ‘The Boardwalk Body’ oder ‘And She Never Returned’ belegen auf CARVER CITY, zu was CKY eigentlich in der Lage sind. Was mit den Höhepunkten nicht ganz gelingt, klappt dafür mit den Arrangements: Wie CKY ‘Rats In The Infirmary’, ‘A #1 Roller Rager’ und ‘Plagued By Images’ lässig in den Orbit des Achtziger Jahre-Pop schießen, ist schon bemerkenswert und distanziert die Band vom Großteil der Rock-Konkurrenz. Bei ‘Old Carver’s Bones’ wildern CKY gar in progressiven Gefilden.

CARVER CITY ist sicher nicht das stärkste CKY-Album, aber ein weiterer Beweis, dass dieser bunte Tupfen in der recht reglementierten Musikwelt von 2009 weiterhin seine Daseinsberechtigung besitzt.

Matthias Weckmann

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Juni-Ausgabe des METAL HAMMER.


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