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Coscradh CARVING THE CAUSEWAY TO THE OTHERWORLD

Death Metal, 20 Buck Spin/Soulfood (8 Songs / VÖ: 20.2.)

3.5/ 7
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Irland ist nicht unbedingt für eine lebhafte Death Metal-Szene bekannt – und Coscradh bilden dabei keine Ausnahme. Mit ­CARVING THE CAUSEWAY OF THE ­OUTERWORLD legen die Dubliner ihr zweites Album vor, das sich klanglich kaum vom Vorgänger NAHANAGAN STADIAL (2022) entfernt. Noch immer setzt die Band auf rohe Death Metal-Rasereien, die – abgesehen von vereinzelten groovigen Passagen – nur begrenzt Abwechslung bieten. Frontmann Ciarán Ó Críodáin orientiert sich im Titel-Track lehrbuchartig an Attila Csihar (Mayhem) und ‘Adhrah De Ghoac’ steigert sich zur erbarmungslosen Geschwindigkeitsorgie, während ‘Bahah’s Shadow’ deutlich bei Slayer wildert. Viele der überlangen Kompositionen verlieren sich dabei in monotonem Geprügel; die formelhafte Umsetzung bekannter Extreme-Metal-Muster lässt kaum Raum für Spannungsbögen oder Überraschungen. Lediglich das Interludium ‘The Calling’ nimmt kurzzeitig Tempo und Druck heraus – ein Moment des Innehaltens, der jedoch isoliert bleibt. Insgesamt büßt CARVING THE CAUSEWAY OF THE OUTERWORLD dadurch spürbar an Qualität ein: Die Platte bricht zu selten aus vertrauten Bahnen aus und setzt Bewährtes zudem vorhersehbar ein. Das muss nicht per se schlecht sein – Liebhaber konservativer Extreme Metal-Auslegungen könnten hier fündig werden –, doch Coscradh beweisen einmal mehr, dass kompromisslose Härte allein noch keine künstlerische Handschrift ersetzt.

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