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Metal Hammer

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Crematory OBLIVION

Steamhammer/SPV (13 Songs / VÖ: 13.4.)

3/ 7
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25 Jahre im Musikgeschäft und zahlreiche Alben können Crematory vorweisen – stolzes Schulterklopfen für diese fast durchgängig beständige Formation ist erlaubt! Die Werke der Truppe stießen mal mehr, mal weniger auf Gegenliebe. Ihrem Stil ist die deutsche Gothic Metal-Instanz – trotz teils härterer Kritik – im Kern aber stets treu geblieben. Auch die neue Scheibe OBLIVION stellt keine Ausnahme dar.

Wie schon auf MONUMENT (2016) steht auch OBLIVION der Einsatz zweier Gitarristen sehr gut zu Gesicht. Der Klargesang von Tosse Basler nimmt reichlich Raum ein, ohne dabei die drückenden Growls von Felix Stass in den Hintergrund zu drängen. Eine gelungene Gewichtung! Die Platte hat gute Momente – keine Frage. Positiv hervorzuheben wären das rockende ‘Until The Dawn’, das Richtung Halbballade gehende ‘Stay With Me’ oder das stampfende ‘Oblivion’ mit seinem eingängigen Refrain. Andererseits zünden Nummern wie ‘Salvation’ oder ‘Revenge Is Mine’ mittelprächtig bis kaum.

Wurde vor allem Letzteres als im typischen ­Crematory-Stil angepriesen, schleppt sich der Song eher durch seine knapp fünf Minuten. Im Anschluss macht ‘Wrong Side’ eine kaum bessere Figur. Mit guter Melodie im Ansatz zerstört der fortwährende Sprechgesang jeglichen Hörspaß. Unterm Strich ist OBLIVION wohl nicht das beste, aber auch nicht das schlechteste Crematory-Album. Fans des Sextetts kommen wie gewohnt auf ihre Kosten. Das allein sollte ausreichen, um die Band-Historie noch um ein paar Jahre mehr zu erweitern.

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Judas Priest: Ian Hill wundert sich über K.K. Downing
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