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Cripper Hyena

Thrash Metal, Metal Blade/Sony 11 Songs / VÖ: 21.11.

4.0/ 7
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Der vierte Longplayer der Hannoveraner Cripper ist ein durchweg gutes, fieses, angepisstes und ­aggressives Album geworden. Der Sound tönt klar, trocken und hart aus den Boxen, während sich der ­Fünfer durch seinen massiven, hauptsächlich im Midtempo gehaltenen Thrash mit moderner Kante mosht.

Zugute kommt der Band vor allem die ausdrucksstarke Performance von Fronthyäne Britta Görtz. Ihr heiseres Gefauche ist – ­außer Bandtrademark – auch der durch das Album führende ­rote Faden, und es sind Zeilen der lesens­werten Texte, die nach dem Hören von HYENA als erstes hängen bleiben.

Leider gilt das nicht für die Mangel­ware Melodien sowie die – trotz erkennbarem Bemühen um Abwechslung – wenig variablen Song-Strukturen. So wirken die 50 Minuten von HYENA insgesamt ein bisschen zäh. Dennoch präsentieren Cripper mit ihrem Metal Blade-Einstand eine motivierte, hörens­werte und eigenständige Platte.


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