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Dark Sarah GRIM

Symphonic Metal, Napalm/Universal (12 Songs / VÖ: 17.7.)

4/ 7
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Mit ihrer letzten Platte THE GOLDEN MOTH (2018) haben Dark Sarah die Trilogie um ihre namengebende Protagonistin abgeschlossen. GRIM eröffnet jetzt eine weitere Geschichte. Erneut steht eine Heldin im Mittelpunkt des Geschehens: Luna. Ihrer Vorliebe für durchdachte Erzählungen und Kino für die Ohren lässt die Band weiterhin freien Lauf, wobei die Stücke auf Album Nummer vier auch eigenständig bestehen können – das Konzept findet sich mehr in den Texten als dem instrumentalen Sektor. Im Vergleich zu seinen Vorgängern wendet sich GRIM vom Märchen-Musical-Charakter ab und präsentiert sich weniger verspielt. Nach einer kurzen Einführung legt ‘The Chosen One’ einen Midtempo-Klangteppich, der den Hörer umschmeichelt und in das Album trägt. ‘Melancholia’ schafft eine Balance aus hart und weich, bevor das balladeske ‘Iceheart’ entschleunigt, obwohl die Platte noch nicht wirklich Fahrt aufgenommen hat.

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‘La Folie Verte’ ist wesentlich verspielter, nimmt aber keine zu kitschigen Ausmaße an. ‘The Wolf And The Maiden’ setzt auf das Genre-typische „Beauty and the Beast“-Thema und zählt zu den eingängigsten Liedern – hier erhält Sängerin Heidi Parviainen Unterstützung von Juha-Pekka Leppäluoto, den Fans von der früheren Besetzung kennen. Im vorab veröffentlichten ‘All Ears!’ zeigen Dark Sarah in Form einer Abkehr vom klassischen Symphonic Metal eine ganz andere Facette. Auch Heidis Gesang klingt deutlich moderner und weniger nach Oper; ein kurzer und nicht ganz überzeugender Ausflug. Für Genrefans ist GRIM ein Wohlfühlalbum, das hier und da etwas aufregender hätte sein können.

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