Toggle menu

Metal Hammer

Search

Dawn Of Destiny HUMAN FRAGILITY Review

teilen
mailen
teilen
von

Auch auf seinem dritten Scheibchen bleibt der Bochumer Fünfer um Frontfrau Tanja Maul seiner musikalischen Linie treu: Geboten wird einmal mehr vitaler Power Metal, in den Splitter aus allen Spielarten des harten Metiers untergemischt werden: ab und zu etwas Thrash, manchmal sogar Death Metal, auf jeden Fall aber eine ordentliche Portion Gothic Rock.

Die Crux an der Geschichte: Partiell kann sich der Hörer des Eindrucks nicht erwehren, als wüsste der Fünfer selbst nicht genau, worauf das Ganze hinauslaufen soll – zu unstet und sprunghaft wird zwischen den verschiedenen Einflüssen gewechselt. Hinzu kommen die Längen, die das Album aufgrund seiner Spielzeit entwickelt.

Es hätte einen kompakteren Eindruck hinterlassen, wenn stärkere Nummern wie das an Sonata Arctica erinnernde ‘In A Heartless World’, das hymnische ‘Learning To Fly’ oder das mystisch angehauchte ‘End Of Pain’ intensiver in Szene gesetzt und dafür Allgemeinplätze wie ‘Unborn Child’, der Ideen-Mischmasch ‘A Better Time To Come’ oder der recht 08/15-mäßige Titel-Track vom Album verbannt worden wären. Auch sollte man generell an einer ausdrucksstärkeren Gesangspräsenz arbeiten. Das darf Fans von Epica, HolyHell & Co. jedoch nicht davon abhalten, hier mal ein Ohr zu riskieren.

Andreas Schöwe

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Januar-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Memoriam :: FOR THE FALLEN

Deserted Fear :: DEAD SHORES RISING

Revel In Flesh :: EMISSARY OF ALL PLAGUES


ÄHNLICHE ARTIKEL

Sanguisugabogg trennen sich von Gitarrist

Sanguisugabogg müssen ab sofort auf Gitarrist Cedrik Davis verzichten, haben jedoch schon eine Antwort auf die Lücke im Line-up.

Kam Lee (Massacre): Slayer haben den Death Metal erfunden

Für Kam Lee liegt der Ursprung des Death Metal in der Musik von Slayer — genauer gesagt: In einem ganz bestimmten Element.

The Voice Of Germany: Death Metal-Sängerin im Halbfinale

Lisa Asante lässt es bei ‘The Voice Of Germany’ weiter krachen: Dank ‘The Emptiness Machine’ (Linkin Park) steht sie im Halbfinale.

teilen
mailen
teilen
Sanguisugabogg trennen sich von Gitarrist

Sanguisugabogg zählen zu jener Sparte von Musikgruppen, die sich beim Preis für das unleserlichste Band-Logo bewerben. Und genauso klingen die Death-Metaller aus Columbus, Ohio auch. Live muss das Quartett nun auf eine Lösung zurückgreifen, die sich erst jüngst auf ihrer Europatournee bewährt hat. Denn Gitarrist Cedrik Davis steigt aus — darauf haben sich die beteiligten Musiker freundschaftlich geeinigt. Band-Gründer, Schlagzeuger und Produzent Cody Davidson wechselt deswegen an die Gitarre, und Eric Morotti von Suffocation verdrischt fortan die Felle. Die Show muss weitergehen Als Grund dafür führen Sanguisugabogg an, dass Cedrik kürzlich Vater geworden ist. "Wir informieren euch, dass wir uns mit…
Weiterlesen
Zur Startseite