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Dawn Of Destiny HUMAN FRAGILITY Review

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Auch auf seinem dritten Scheibchen bleibt der Bochumer Fünfer um Frontfrau Tanja Maul seiner musikalischen Linie treu: Geboten wird einmal mehr vitaler Power Metal, in den Splitter aus allen Spielarten des harten Metiers untergemischt werden: ab und zu etwas Thrash, manchmal sogar Death Metal, auf jeden Fall aber eine ordentliche Portion Gothic Rock.

Die Crux an der Geschichte: Partiell kann sich der Hörer des Eindrucks nicht erwehren, als wüsste der Fünfer selbst nicht genau, worauf das Ganze hinauslaufen soll – zu unstet und sprunghaft wird zwischen den verschiedenen Einflüssen gewechselt. Hinzu kommen die Längen, die das Album aufgrund seiner Spielzeit entwickelt.

Es hätte einen kompakteren Eindruck hinterlassen, wenn stärkere Nummern wie das an Sonata Arctica erinnernde ‘In A Heartless World’, das hymnische ‘Learning To Fly’ oder das mystisch angehauchte ‘End Of Pain’ intensiver in Szene gesetzt und dafür Allgemeinplätze wie ‘Unborn Child’, der Ideen-Mischmasch ‘A Better Time To Come’ oder der recht 08/15-mäßige Titel-Track vom Album verbannt worden wären. Auch sollte man generell an einer ausdrucksstärkeren Gesangspräsenz arbeiten. Das darf Fans von Epica, HolyHell & Co. jedoch nicht davon abhalten, hier mal ein Ohr zu riskieren.

Andreas Schöwe

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Januar-Ausgabe des METAL HAMMER.


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