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Deez Nuts YOU GOT ME FUCKED UP

Hardcore , Century Media/Sony (Songs / VÖ: 18.10.)

4/ 7
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Nachdem das letzte Deez Nuts-Album in strahlendem Rosa daherkam, gibt es jetzt ein weiteres farbenfrohes Cover: ein quietschgelber Smiley ziert YOU GOT ME FUCKED UP auf ebenso sonnigem Hintergrund. Ähnlich wie auf dem Vorgänger und man es von den von Frontmann JJ Peters gegründeten Australiern gewohnt ist, geht es auf Platte Nummer sechs textlich mit wenig Tiefgang daher. Musikalisch überraschen Deez Nuts aber dieses Mal mit einem weitaus weniger prolloeskem Mix aus Hardcore, Metal und „badass“ Rap-Einlagen. Einige Nummern gehen dabei stark in Richtung Pop-Punk.

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Allerdings hat die Spaßkapelle auch – schelmisch, wie sie ist – die zwei heftigsten Blink-182-Nummern zuerst rausgehauen. Vor allem ‘Crooked Smile’ dürfte viele Fans verwirren. Auch wenn sich der stark melodische Strang durch das gesamte Album zieht, hält die Platte dennoch altbekannte Song-Strukturen bereit, wie im teils sehr rasanten ‘Axe To Grind’ oder ‘On Some Shit’, bei dem der Rap mehr im Vordergrund steht. Mit ‘Bitterest End’ findet YOU GOT ME FUCKED UP für Deez Nuts-Verhältnisse einen fast schon theatralischen Ausgang. Langweilig wird es durch die musikalische Variation nicht, weniger Prollo-Party-Attitüde ist zudem auch mal ganz nett. Doch der Zweitausender-Pop-Punk-Zug, auf den die Band hiermit aufspringen will, fährt schon eine Weile nicht mehr.

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