Toggle menu

Metal Hammer

Search

Deicide OVERTURES OF BLASPHEMY

Death Metal, Century Media/Sony (12 Songs / VÖ: 14.9.)

5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Wie schafft man es, seine Boshaftigkeit zu bewahren, wenn alles immer extremer wird und man selbst älter? Schwierig, das würde Glen Benton vermutlich selbst zugeben. Und so ist das neue Deicide-Album denn auch ziemlich vorhersehbar: finster in Image und Inhalt (‘One With Satan’), brutal vorwärtsrollend, aber melodisch im instrumentalen Bereich (‘Compliments Of Christ’), tiefgrollend in Bezug auf die Vocals, kurz und prägnant in Sachen Struktur und Arrangement.

Nicht, dass daran in irgendeiner Form etwas auszusetzen wäre, doch nachhaltig ist das eher nicht. Vielmehr fühlt es sich in der zweiten Albumhälfte so an, als hätte man aus Versehen die Repeat-Taste gedrückt. Es wiederholt sich natürlich nichts eins-zu-eins, doch es mangelt eklatant an Überraschungen. Puristen lachen darüber jetzt sicher abfällig, doch ein bisschen mehr 2018 statt 1992 hätte dem Ganzen gut zu Gesicht gestanden.

🛒  OVERTURES OF BLASPHEMY jetzt bei Amazon kaufen
teilen
mailen
teilen
Opeth: Åkerfeldt nennt Auslöser für eigene Label-Gründung

2016 riefen Opeth – allen voran Frontmann Mikael Åkerfeldt – das Band-eigene Label Moderbolaget ins Leben. Ein Jahr später erklärte Åkerfeldt in einem Interview, dass er nach den schlechten Erfahrungen mit Roadrunner Records schlicht keinen neuen Plattenvertrag unterzeichnen wollte. Zudem hätten er und seine Kollegen mehr kreative Freiheiten, da sie keinerlei vertraglichen Vorschriften unterlegen seien. Albernheiten In einem aktuellen Interview mit Prog Project führt Mikael Åkerfeldt ohne Umschweife ein weiteres Motiv für die Gründung von Moderbolaget an. Das Wortspiel ist hierbei beabsichtigt, denn genau darum geht es laut dem Opeth-Sänger: Die Optik. Obwohl die Band kein neues Engagement mit einem…
Weiterlesen
Zur Startseite