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Demolizer POST NECROTIC HUMAN

Thrash Metal , Mighty/SPV (10 Songs / VÖ: 7.7.)

3/ 7
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Slayer haben ein riesiges Loch hinterlassen, das selbst unzählige Nachahmer nicht füllen können – „Masse statt Klasse“, und so. Manchen Thrash-Neueinsteigern gelingt es immerhin, ein Licht in diesem unend­lichen Nichts zu entzünden. Wie Demolizer, die 2020 mit THRASHMAGEDDON überwiegend zustimmende Reaktionen einfahren konnten. Kein Wunder, haben die 2018 aus der Asche von Radtskaffen emporgestiegenen Dänen die Bay Area-Lehre doch mit der Muttermilch aufgesogen. Auch POST NECROTIC HUMAN lässt vom eröffnenden Araya-Gedächtnisschrei bis hin zu pfeilschnellen Riffs, Fellattacken und Gniedelsoli keinen Buchstaben des Genre-Lexikons aus. Das ABC formt sozialkritische Geschichten, allerdings kaum spektakuläre Wendungen. Wo Filme wie ‘Die üblichen Verdächtigen’ einst den Twist salonfähig machten, kultiviert Musik von Bands wie Demolizer heute den geraden Weg des geringsten Widerstands.

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Ja, die Formation versteht es, die Uhr respektvoll auf die Zeit großer Turnschuhlaschen zurückzudrehen. Aber so bequem und nachhaltig die Second-Hand-Treter auch sein mögen: Den abgestandenen Geruch können (und wollen?) Demolizer nicht übertünchen. Ein schwieriges Unterfangen, zumal sich mit Standardstangenware weder das Slayer-Loch stopfen noch Thrash-Urgesteinen wie Exodus oder Death Angel an das bespandexte Bein pinkeln lässt.

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