Was sich beim ersten Hören andeutete, bestätigt sich nach dem x-ten Durchlauf: Destruction ist mit DAY OF RECKONING ein Album gelungen, das für lange Zeit einen der oberen Plätze ihrer Diskografie einnehmen wird. Die Zeit der Experimente (D.E.V.O.L.U.T.I.O.N.) scheint vorbei, es darf wieder in höchster Vollendung geholzt werden.
Und das wird es. Brechstangen wie das Titelstück (geniale Melodie), ʻMisfitʼ oder ʻChurch Of Disgustʼ klingen frisch und inspiriert, bohren sich sofort in die Rübe und bieten doch richtig harten Stoff. Gitarrist Michael „Mike“ Sifringer liefert die vielleicht beste Arbeit seines Lebens ab, Neu-Schlagwerker Vaaver lässt die Kessel glühen, und Meister Schirmer klingt so angefressen wie noch nie.
Besonders bemerkenswert wären neben dem klaren, transparenten Sound des Albums noch die Nummern ʻSorcerer Of Black Magicʼ (melodisches Highlight) sowie die Brutalo-Hymne ʻHate Is My Fuelʼ. Aber auch die restlichen Songs fallen nur minimal ab. Kurzum, das Thrash-Feuerwerk des noch jungen Jahres!
ÄHNLICHE KRITIKEN
Destruction :: Spiritual Genocide
Hammercult :: Anthems Of The Damned
Machine Head :: Unto The Locust
ÄHNLICHE ARTIKEL
Destruction: Schmier will Musik machen, bis er umfällt
Schmier, Frontmann der deutschen Thrash-Formation Destruction, kann sich nicht vorstellen, etwas anderes zu tun als Musik zu machen.
PRIME EVIL ist Abaddons liebstes Venom-Album
Venom-Schlagzeuger Anthony "Abaddon" Bray hat einen klaren Favoriten unter den Venom-Alben. Außerdem hat er große Pläne für 2026.
So mies fühlen sich Musiker nach einer Tournee
Ein Therapeut veröffentlichte einen Post über das Heimkehren von einer Tournee und welche Auswirkungen solch ein Situationswechsel haben kann.
