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Modern Metal, Warner 10 Songs / 41:18 Min. / 05.04.2013

6.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Sinn und Zweck eines Nebenprojekts soll eigentlich sein, musikalische Gebiete abzuarbeiten, die in der Haupt-Band eher vernachlässigt werden. So dachte ich jedenfalls. Aber David Draiman geht mit Device eher den umgekehrten Weg. Wer auf Disturbed steht, kann (korrigiere: muss) hier blind und taub zuschlagen.

Die angekündigte Industrial-Ausrichtung, welche durch die Kollaboration mit Filter-Gitarrist Geno Lenardo kreiert werden sollte, hält sich vornehm zurück. Im extremsten Fall klingt das Ganze wie ein Remix von Disturbed, bezüglich Riffs und Sprachausgabe erinnert wirklich alles auf DEVICE an die Platin-Seller. Das macht auch nichts – eher im Gegenteil. Durch die dezent eingebauten Arrangements wirkt das Ganze sogar frischer als Disturbeds letztes Album ASYLUM (2010), zumal durch die Gastauftritte von Geezer Butler (Black Sabbath), Glenn Hughes, M. Shadows (Avenged Sevenfold), Serj Tankian und Tom Morello (Rage Against The Machine) diverse Stimmungsschwankungen garantiert sind.

An der Seite von Halestorm-Sängerin Lzzy Hale gelingt Draiman zudem eine gelungene Neuinterpretation des (gefährlichen) Ford/Osbourne-Schmachters ‘Close My Eyes Forever’. Den Auftrag einer klassischen Spielweise erfüllt dieses Debüt nicht, die Sehnsucht nach rhythmisch modernem Tanzflächen-Bombardement hingegen fast perfekt.

Heiß oder Scheiß? David Draiman spaltet mit Device die METAL HAMMER-Redaktion und wird zum Streitfall unserer April-Ausgbe.


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