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Disarmonia Mundi THE ISOLATION GAME Review

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Drei Jahre haben sich Disarmonia Mundi gegönnt, um den Nachfolger des viel beachteten MIND TRICKS nachzuschieben. Disarmonia Mundi ist mehr oder minder das Projekt des Produzenten Ettore Rigotti (unter anderem Slomotion Apocalypse, Stigma), der sämtliche Instrumente eingespielt hat, für den klaren Gesang verantwortlich ist und lediglich Hilfe von Sänger Claudio Ravinale in Anspruch nimmt.

Wie schon auf den vorherigen Alben steuert zudem Kumpel und Soilwork-Fronter Björn Strid einige Gastvocals bei. Kein Wunder also, dass Disarmonia Mundi stilistisch nicht weit von Soilwork entfernt liegen. Es dominiert grooviger, melodischer, modern produzierter Death Metal mit eingängigen Refrains. Dabei entstehen Ohrwürmer wie ‘Cypher Drone’, ‘Structural Wound’, ‘Perdition Hate’ oder ‘Losing Ground’. Daneben haben sich aber auch so manche Songs eingeschlichen, die dieses Niveau nicht halten können, weil sie nicht griffig genug komponiert wurden und zu gleichförmig klingen.

Insgesamt jedoch ein wirklich ordentliches, ambitioniertes Album, das Fans von Göteborg-Todesmetall ansprechen dürfte.

Detlef Dengler

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Januar-Ausgabe des METAL HAMMER.


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