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Dordeduh HAR

Folk Metal, Prophecy/Soulfood (8 Songs / VÖ: 14.5.)

6/ 7
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Es gibt Musik, die nur funktioniert, wenn sie aktuell ist. Weil sie den Geschmack einer Ära trifft. Und es gibt Musik, die zeitlos ist, die unabhängig von ihrer Entstehungszeit wirkt. Dordeduhs Debüt DAR DE DUH ist solch ein Beispiel, und daher verwundert es nicht, dass das zweite Album HAR, das jetzt mit langem Abstand erscheint, nahtlos daran anschließen kann. Dordeduh gestalten ihre Songs nach ihren ganz eigenen Vorstellungen, und die haben nur wenig mit Metal-Konventionen zu tun. Die Band, 2009 gegründet von Hupogrammus und Sol Faur nach Unstimmigkeiten in ihrer früheren Band Negura ˘ Bunget, ist stilistisch eine reichlich unberechenbare Mischung, die sich aus dem Stolz des Black Metal, der Liebe zum Psychedelic Rock und auch zum Doom Death sowie der Verbundenheit zur rumänischen Folklore speist.

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Daher kommen traditionelle Instrumente wie selbstverständlich als Ergänzung von Brachial-Riffs zum Einsatz. Mehr noch als beim ersten Album öffnen sich Dordeduh auch epischen Ideen und lassen Electronica sowie Pop-Elemente offen zu, eben weil es in einem Stück wie ‘Vraci De Nord’ daneben auch Raum für klassische Passagen gibt, die gar an Smetanas Moldau-Abschluss erinnern. Trotz der Bandbreite von Einflüssen stehen diese nie in Kontrast zueinander, im Gegenteil: HAR ist ein in sich überaus harmonisches Album, das nie wie eine Aneinanderreihung von Songs wirkt, sondern dergestalt komponiert ist, dass es auch für eine eins zu eins-Umsetzung auf der Bühne geeignet wäre – die es übrigens bitte gerne geben darf.

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