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Rammstein – das Interview zum neuen Album: METAL HAMMER 06/19

Doro Fear No Evil

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Alleine schon die Titel der Eröffnungsnummer und des Rausschmeißers – ‘The Night Of The Warlord’ beziehungsweise ‘25 Years’ – zeigen, wo es musikalisch auf FEAR NO EVIL langgeht: Geboten wird traditioneller Heavy Metal, wie ihn uns die Düsseldorfer Rock-Lady in ihrer 25-jährigen Karriere – sei es in den Frühachtzigern als Frontfrau von Warlock, sei es ab 1989 als Solo-Künstlerin – bisher fast durchweg offerierte (Ausnahme: das etwas „industrielle“ Monstrum MACHINE II MACHINE; 1996).

Folgerichtig dürfen wir unsere Mähnen schütteln und wehen lassen zu einem eingängigen Stakkato-Stampfer wie ‘Running With The Devil’, einem mit ausgeprägten Accept-Grooves ausgestatteten Rocker vom Schlage eines ‘I Lay My Head Upon My Sword’, Stadion-kompatiblen Hymnen à la ‘Celebrate’ und ‘Long Lost For Love’ oder Up-Tempo-Bangern der Kategorie ‘On The Run’ respektive ‘Caught In A Battle’ (darüber hinaus gleichzeitig der wohl schnellste Track, den uns Doro und ihre Mannen jemals in die Ohren gedrückt haben).

Selbstverständlich fehlen die emotionalen Momente im Repertoire auch diesmal nicht: Das gefühlvolle ‘Herzblut’ könnte in der Publikumsgunst den bisherigen Favoriten ‘Für immer’ ablösen – ‘Walking With The Angels’ (bei dem sich Doro mit der ehemaligen Nightwish-Diva Turunen ein brillantes Duett liefert) zählt zu den bisher besten Power-Balladen, die in diesem Millennium unsere Trommelfelle verwöhnten. Diesem vielseitigen kompositorischen Spektrum wird zudem noch Nachdruck verliehen, indem die Songs in verschiedenen Studios produziert wurden, wodurch ein differenziertes Klangambiente entsteht und für zusätzliche Variabilität im Sound gesorgt ist.

Das alles macht FEAR NO EVIL zu einem abwechslungsreichen Stück Schwermetall, das nicht nur Traditionalisten gefallen dürfte. Die Digipack-Version enthält zwei Bonus-Tracks: den energischen Power-Rocker ‘Wildfire’ und die von Akustikgitarren plus Orchestrierungen begleitete Halbballade ‘You Won My Love’.

Andreas Schöwe


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