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Down DIARY OF A MADBAND Review

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Mit dem augenzwinkernden Titel DIARY OF A MAD BAND (Ozzy, jemand?) nehmen Down die Fans mit auf ihre sechswöchige Konzertreihe durch Europa 2006. Das Ganze war für das Quintett aus New Orleans eine gefühlte Reunion, dementsprechend gut sind Sänger Phil Anselmo, Bassist Rex Brown, Drummer Jimmy Bower und die zwei Gitarristen Pepper Keenan und Kirk Windstein drauf.

Zwischen den einzelnen Songs, die aus den Zuseher von Hamburg aus chronologisch mit nach Tiblurg, Birmingham oder London nehmen, werden jedes mal kleine Zwischensequenzen gezeigt, welche Down im Backstagebereich (Windstein beim Kacken), beim Spaziergang (in Paris) oder beim Soundcheck zeigen. Ob es unterhaltsam ist, wenn sich Jimmy Bower mit Kirk Windstein über ihre Männertitten unterhalten, sei mal dahingestellt – authentisch ist es allemal.

So wie auch die Kameraführung, die ganz nah dran ist, Daumenabdrücke auf der Linse inklusive: Man kann den Schweiß der Kollegen förmlich riechen. Insgesamt also eine zu dieser Band sehr passende, abseits jedes Zeitgeistes produzierte Dokumentation, zu der Down auf zwei CDs noch die dazugehörigen Audiofiles gepackt haben. Insgesamt sicherlich nicht revolutionär, aber genau richtig, wenn es geht darum geht, den Fans zu vermitteln, was den Spirit von Down ausmacht.

Matthias Weckmann

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Oktober-Ausgabe des METAL HAMMER.


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