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Dream Theater The Astonishing

Progressive Rock, Warner (34 Songs / VÖ: 29.1.)

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Knapp 16 Jahre nach dem fabelhaften Konzeptwerk SCENES FROM A MEMORY – für viele Fans die bis dato beste Dream Theater-Scheibe überhaupt – setzen sich die Herren Petrucci, Rudess, LaBrie, Myung und Mangini jetzt ein eigenes Denkmal.

THE ASTONISHING, ihre Rock-Oper über einen sich verschärfenden Konflikt zwischen menschlicher Kreativität und gefühlskalter Digitaltechnologie, erstreckt sich auf zwei CDs über 34 Titel und öffnet ein wahres Füllhorn an Hooks, Riffs, Melodien und Gänsehaut-Passagen. Es ist ein Monumentalwerk, wie es in dieser Komplexität Bands wohl nur einmal in ihrer Karriere zustande bringen, da es hierfür einer außergewöhnlichen Vision, eines übergeordneten Konzepts und besonderer künstlerischer Leidenschaft bedarf. Die Hauptkomponisten Petrucci und Rudess besitzen all dies im Überfluss und haben ihrer Band zusätzlich ein vom US-amerikanischen Film-Soundtrack-Komponisten David Campbell inszeniertes Orchester und zwei Chöre an die Seite geholt.

Somit ist ein Meisterwerk modernen Prog Rocks entstanden, das an dieser Stelle bewusst als Rock- und nicht Metal-Scheibe bezeichnet wird, da THE ASTONISHING stilistisch den auf dem Vorgängerwerk DREAM THEATER (2013) eingeschlagenen Weg konsequent fortführt. Obwohl man mit Superlativen vorsichtig sein sollte: Es scheint, als ob Dream Theater ihr eigenes THE WALL erschaffen haben.


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